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Klacska: „Nur Gesamtpaket macht die Straßen sicherer für unsere Kinder“ 

Transporteure wirken bei Maßnahmen für mehr Kindersicherheit gerne mit – und fordern die Förderung des Problembewusstseins bei totem Winkel

Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ
© Jakob Glaser

„Uns ist die Sicherheit unserer Kinder sehr wichtig, deshalb unterstützen wir alle Maßnahmen, die unsere Kinder schützen“, betont Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), im Vorfeld des morgigen Kindersicherheitsgipfels bei Bundesminister Norbert Hofer. „Das heißt, wir sind für eine freiwillige Nachrüstung der Lkw mit Abbiege-Assistenten und freuen uns, wenn die Stadt Wien hier eine kleine Förderung in Aussicht stellt“, so Klacska. Doch die Umrüstung von Lkw könne nur eine von vielen Maßnahmen sein.

Konkret tritt der Bundesspartenobmann für ein Gesamtpaket zur Förderung der Kindersicherheit ein. „Wir müssen unsere Infrastruktur prüfen und dort, wo es notwendig ist, modernisieren – so wie das auch Deutschland macht“, sagt Klacska. Etwa soll es andere Ampelschaltungen in der Nähe von Schulen geben, sodass nicht Fahrzeuge und Fußgänger gleichzeitig grün haben. Ebenso braucht es die Verlegung von Schutzwegen, sodass die Lastwägen dann, wenn sie zum Zebrastreifen kommen, wieder geradeaus gerichtet sind und das Problem des toten Winkels auf diese Weise entschärft wird. 

Bessere Verkehrserziehung – auch bei der Fahrradprüfung

Darüber hinaus muss Bewusstseinsbildung ein Teil des Maßnahmenpakets sein. „Wir fordern, dass bei der Verkehrserziehung an den Schulen verstärkt auf das Problem des toten Winkels aufmerksam gemacht wird. Und wir setzen uns dafür ein, dass auch bei den Fahrradprüfungen, die viele Kinder mit zehn Jahren ablegen, der tote Winkel thematisiert wird, und die Kinder hier gezielt geschult werden“, erklärt Klacska.

Eine weitere Maßnahme betrifft spezielle Markierungen auf Parkplätzen, die es Lkw-Fahrern ermöglicht, ihre Spiegel optimal einzustellen. „Auf den Autobahn-Parkplätzen der Asfinag gibt es von diesen Markierungen derzeit österreichweit erst zwei. Hier wäre ein Ausbau wünschenswert“, so Klacska. Zum Beispiel könnten bei Autobahn-Parkplätzen mehr solche Hilfestellungen für Frächter angebracht werden. Gleichzeitig appelliert Klacska auch an seine Mitgliedsunternehmen, diese Schablonen aufzustellen, um den toten Winkel schon durch die Spiegeleinstellung zu minimieren.

Wichtig sei jedenfalls, dass am morgigen Gipfel über eine ganze Reihe von Maßnahmen diskutiert wird. Denn: „Nur ein Gesamtpaket macht die Straßen sicherer für unsere Kinder“, bekräftigt Klacska. (PWK101/DFS)

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