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Klacska: „Man hat den Eindruck, es geht darum, größtmöglichen Schaden anzurichten“ 

AUA-Betriebsversammlungen: Unternehmen, die mittels Luftfahrt ihr Business erledigen, sind stark unter Druck - „Gewerkschaft und Betriebsrat haben eine Lawine losgetreten“

AUA-Betriebsversammlungen
© wkö

„So geht's ja wohl nicht“, sagt Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ: Nicht nur, dass Flugpassagiere, das Unternehmen AUA und der Wirtschaftsstandort Österreich innerhalb kurzer Zeit unter Betriebsversammlungen bei der AUA zu leiden haben.  

Abhängige Unternehmen unter Druck

„Auch und ganz besonders die Wirtschaft - jene Unternehmen, die mittels Luftfahrt ihr Business erledigen – kommen dadurch gewaltig unter Druck: Insbesondere die sehr kurzfristige Vorverlegung der Betriebsversammlung auf die Frühflüge war offensichtlich darauf ausgerichtet maximalen Schaden anzurichten“, hält der Branchensprecher der österreichischen Verkehrswirtschaft fest.  

Auch die Tatsache, dass die Vorbesprechungen um 5.30 Uhr in den Dispatch- und Briefingräumen stattfanden, legt für Insider die Vermutung nahe, dass man jedenfalls sicherstellen wollte, dass möglichst alle Mitarbeiter davon erfasst werden.  

Klacska: Es wird übers Ziel hinaus geschossen

„Damit schießen Gewerkschaft und Betriebsrat weit übers Ziel hinaus, zumal es sich nicht um die Umsetzung eines Sparpaketes, sondern um ‚normale‘ Gehaltsverhandlungen handelt.“ 

„Die Wirtschaftskammer als Interessenvertretung der Arbeitgeberseite ruft das Sozialpartner-Vis-à-vis dazu auf, die offensichtlich vergessene Sozialpartnerkultur wieder aufzunehmen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren um an vernünftigen Lösungen im Interesse der Mitarbeiter, des Unternehmens und dem Standort Österreich zu arbeiten“, so Bundesspartenobmann Alexander Klacska. (PWK212/JHR)

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