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Kinobranche meldet sich mit eindrucksvollem Neustart zurück

Erfolgreiche Wiedereröffnung gelungen – dennoch braucht die Branche nach der monatelangen Schließung Unterstützung

Kino
© WKÖ

Die österreichische Kinobranche hat sich mit einem eindrucksvollen Neustart nach dem Lockdown zurückgemeldet. Das langersehnte Comeback der Kinos am 5.8.2020 brachte nicht nur die Besucherinnen und Besucher zurück in die Säle, sondern zeigte auch, dass der Wunsch nach diesem einzigartigen Erlebnis ungebrochen scheint. Zahlreiche Kinoenthusiastinnen und -enthusiasten strömten in die österreichischen Kinos, die nun wieder flächendeckend geöffnet haben. „Dieser besucherstarke Restart gibt den Kinobetreiberinnen und -betreibern neuen Rückhalt nach der langen und wirtschaftlich schwierigen Lockdownphase. Das Kinoerlebnis ist nach wie vor unersetzbar und die Sehnsucht des Publikums nach ausgezeichneten Filmen auf der großen Leinwand war deutlich erkennbar“, so Christian Dörfler, Kinosprecher in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinobranche

„Trotz der Euphorie über die gelungene Wiedereröffnung haben die Kinobetreiberinnen und –betreiber weiterhin mit den schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen, die durch die mehrmonatige Schließung entstanden sind, zu kämpfen“, betont Dörfler. „Nicht nur die Umsatzverluste der letzten Monate erschweren die Situation der Kinobetriebe, sondern auch die verschobenen Starts der Blockbusterfilme bzw. die Ankündigungen, Filme direkt auf den Streamingplattformen zu veröffentlichen, setzen der Branche zu“, erklärt Dörfler.

Unterstützungsmaßnahmen zum Erhalt der Kinolandschaft

„Ein erster wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kinobetriebe war die vorübergehende Reduktion der Umsatzsteuer von 13 auf fünf Prozent. Jetzt müssen aber sehr rasch weitere Hilfestellungen erfolgen, fordert Dörfler. Ein wichtiges Anliegen der Kinobranche stellt daher die Umsetzung eines Fördermodells zur Sicherung der österreichischen Kinolandschaft dar, das in Form eines Einmalzuschusses direkt den Betrieben zugutekommen soll.

Da auch in den nächsten Monaten von einer unsicheren Versorgung mit zugkräftigen Filmen ausgegangen werden muss, wäre es wichtig, dass im zukünftigen Covid-Fixkostenzuschuss den Kinos bis zu 100 Prozent der Fixkosten ersetzt werden. Denn die Rücklagen vieler Betriebe sind durch den seit März bestehenden Totalausfall der Einnahmen sehr angegriffen.

"Die Branche wünscht sich spezielle Unterstützungsmaßnahmen in dieser herausfordernden Situation, damit die Kinos weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft bleiben und ihre Rolle als kultureller Nahversorger beibehalten können“, so Dörfler abschließend.

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