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Kinderbetreuungsgeld: Selbständige müssen rechtzeitig auf Zuverdienstgrenzen aufmerksam gemacht werden 

WKO begrüßt transparente Lösung für Geburten ab 1.3.2017, sie tritt jedoch für Lösungen bei Härtefällen im Zeitraum davor ein.

Mutter mit Kind
© WKÖ

„Die Wirtschaftskammer ist sehr daran interessiert, dass alle Selbständigen unbürokratisch zu ihren Leistungen kommen. Wir treten daher dafür ein, dass man Selbstständige frühzeitig informiert, bevor sie Probleme mit der Zuverdienstgrenze beim Kindergeld einholen“, sagt Martha Schultz, Bundesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Für Geburten ab 1.3.2017 wird mit Vollendung des 14. Lebensmonats des Kindes immer ein allgemeines Informationsschreiben zur Abgrenzung des Zuverdienstes beim Kinderbetreuungsgeld an alle Elternteile verschickt – im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Erinnerung. Weiters wird, wenn auf dem Antragsformular zum Kinderbetreuungsgeld angegeben wurde, dass eine separate Erinnerung übermittelt werden soll – eine zusätzliche individualisierte Erinnerung an den Antragsteller versendet. Damit wurde auf Feedback von Betroffenen reagiert. „Ich gehe davon aus, dass sich dadurch die Lage für Geburten ab dem 1.3.2017 entspannt“, so Martha Schultz.

Schultz: "Eine pragmatische Lösung finden"

Anlass für die aktuelle Berichterstattung sind ältere Fälle, wo selbstständige Frauen das gesamte Kindergeld zurückzahlen mussten, obwohl sie die Zuverdienstgrenze einhielten, aber es verabsäumt hatten, eine monatsweise Aufschlüsselung an die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) zu schicken. Das zuständige Familienministerium sah für Alt-Fälle wie diese bis 1.3.2017 keine persönlichen Erinnerungsschreiben vor. „Ich setze mich dafür ein, dass auch für diese Fälle eine pragmatische Lösung gefunden wird. Denn es wäre sehr bedauerlich, wenn es in der Übergangszeit weiterhin zu Härtefällen kommt“, meint Martha Schultz. „Ich appelliere an das Ministerium, dass Betroffene zeitnah auf das Problem aufmerksam gemacht werden bzw. Lösungen gefunden werden, sodass Belege für die Einhaltung der Zuverdienstgrenze auch nachgereicht werden können.“ 

Kontakt mit Kunden zu halten ist wichtig

Für Selbstständige ist es wichtig, auch während der Zeit, die sie hauptsächlich der Kinderbetreuung widmen, einzelne Aufträge auszuführen. „Selbstständige und insbesondere Frauen müssen weiterhin Kontakt mit wichtigen Kunden halten können, um diese nicht zu verlieren“, betont Schultz.

Bei der Entscheidung, welche Variante des Kindergeldes am individuell besten passt, hilft übrigens der WKO Ratgeber zum Kinderbetreuungsgeld.   (PWK808/DFS)

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