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Karlheinz Kopf: Ambitionierter AUVA-Reformplan nützt allen 

WKÖ-Generalsekretär begrüßt das heute präzisierte Vorhaben – es sorgt für die von der WKÖ geforderte Kostengerechtigkeit – Entgeltfortzahlung für KMU muss erhalten bleiben

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

„Die AUVA und ihre Mitarbeiter leisten Hervorragendes für Versicherte, Patienten, Betriebe und für die Gesellschaft. Der vorliegende Reformplan sichert den Träger AUVA und diese Leistungen ab. Gleichzeitig modernisiert er die Strukturen, entlastet die Arbeitgeber von Lohnnebenkosten und berücksichtigt die sozialen Interessen der Mitarbeiter. Daher unterstützen wir den Reformplan von AUVA-Obmann Ofner und die Ziele der Regierung voll und ganz“, lobt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das heute von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein, AUVA-Obmann Anton Ofner und ÖVP-Klubobmann August Wöginger präsentierte Vorhaben.

Bei den Lohnnebenkosten ist Österreich im OECD-Spitzenfeld. „Jede Senkung der Lohnnebenkosten macht Österreich wettbewerbsfähiger und fördert die Beschäftigung. Die Senkung des Unfallversicherungsbeitrags ist dabei ein wichtiger Schritt“, betont Kopf. 

Ambitioniert und an internationale Spitzenmedizin angepasst

Der Reformplan ist sehr ambitioniert und setzt sich aus vielen großen Teilprojekten zusammen. Sehr wichtig ist die Kooperation mit den Ländern, um Traumanetzwerke zu schaffen, die in der internationalen Spitzenmedizin üblich sind. Hier geht es um die optimale Abstimmung des Spitalsangebots für Verletzte. Durch räumliche Planung und Schwerpunktbildung werden Versorgungssicherheit und Qualität für Patienten erhöht, gleichzeitig aber auch Kosten gespart. 

Ganz wesentlich ist Kostengerechtigkeit für die AUVA, wie sie die Wirtschaftskammer schon lange fordert: Die AUVA muss derzeit für Arbeitsunfälle, die nicht in ihren Krankenhäusern behandelt werden, einen Pauschalbetrag von über 200 Millionen Euro abführen, obwohl diese Arbeitsunfälle – dank der Maßnahmen von AUVA und Unternehmen – massiv zurückgegangen sind und nur etwa 53 Millionen Euro an Kosten verursachen. In Zukunft soll die AUVA nur mehr die echten Kosten ersetzen. 

„Last but not least ist entscheidend, dass die Leistungen für Versicherte und Betriebe gesichert bleiben. Die Unterstützung für Klein- und Mittelbetriebe bei Krankenständen und Unfällen ihrer Mitarbeiter in Form der Entgeltfortzahlung muss dabei unbedingt erhalten bleiben, egal ob von der AUVA oder aus anderer Quelle finanziert“, unterstreicht Kopf. Das gilt auch für die Präventionsleistungen von AUVAsicher.

„Mit dem Reformplan ist die AUVA ein Vorbild und ein gutes Beispiel dafür, dass mutige Reformen allen Beteiligten nützen. Die Wirtschaftskammer unterstützt diesen Kurs voll und ganz“, schließt Kopf. (PWK555/DFS)

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