th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ zu Karfreitag: Keine Mehrbelastung für Betriebe aber offen für Gespräche über mögliche Varianten 

An vernünftiger Lösung arbeiten ohne Feiertage zu maximieren – Papamonat: Bereits jetzt Vielzahl von Rechtsansprüchen rund um Geburt


Kreuz
© WKÖ

In Hinblick auf eine durch den EuGH notwendig gewordene Neuregelung des Karfreitags betont die Wirtschaft, dass es für die Betriebe keine neuen Belastungen geben und damit auch kein zusätzlicher allgemeiner Feiertag Ziel einer Neuregelung sein dürfe: „Wir sind überzeugt davon, dass dieses Thema im Ausgleich für alle gelöst werden kann. Es geht darum den Karfreitag als besonderen Tag zu honorieren, aber die Wirtschaft nicht mit hunderten Millionen Euro mehr zu belasten. Die Bundesregierung hat hier klargestellt, dass es zu keiner Mehrbelastung kommen wird und dies ist für uns der gültige Grundsatz“, betonte heute, Sonntag, der stellvertretende Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der WKÖ, Rolf Gleißner. 

Österreich hat bereits mehr freie Tage als der EU-Schnitt

Den von Bundesminister Beate Hartinger-Klein in der „Pressestunde“ genannten sieben Varianten stehe die Wirtschaft grundsätzliche „gesprächsoffen" gegenüber. Fakt ist aber, so Gleißner, dass Österreich mit 25 bzw 30 Urlaubstagen und 13 Feiertagen bereits weit mehr freie Tage als der EU-Schnitt oder Deutschland hat. Auch Heiligabend und Silvester sind ganz oder teilweise Feiertage.  „Österreichs Betriebe sind verlässliche Arbeitgeber, die gute Arbeitsbedingungen bieten. Deshalb sollte auf dieser Basis gemeinsam an einer vernünftigen Lösung gearbeitet werden, die keine Feiertage maximiert, sondern auf eine gleichheitskonforme Vereinbarung entsprechend dem EuGH-Entscheid abzielt“, so Gleißner. 

In Bezug auf einen möglichen Rechtsanspruch auf einen „Papamonat“ verwies Gleißner auf bereits jetzt bestehende Rechtsansprüche von Vätern rund um die Geburt, die eine Beteiligung an der Betreuung ermöglichen. Es liege zudem bis dato keine Meldung aus einem Betrieb vor, in dem einem Vater eine Freistellung verweigert worden wäre. „Ein möglicher Papamonat wäre für kleinere und mittlere Betrieben kaum durchführbar, weil fehlende Fachkräfte über vier Wochen nicht einfach ersetzt werden können“, so Gleißner abschließend. (PWK066/US)

von

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Today vom 4. November 2019

Topinformiert: Österreichs Energie- und Klimaplan geht in die Begutachtung − Ohne Wirtschaft keine Zielerfüllung mehr

EU-Today vom 10. Dezember 2019

Topinformiert: „Climate Change Performance Index“ veröffentlicht – Klimaschutz gelingt, wenn alle führenden Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen +++ Rat diskutiert EU-Antrag Bosnien-Herzegowinas – Österreich ist größter Investor, viele Chancen für heimische Unternehmen mehr