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Karfreitag: Handel, Tourismus und Industrie aber auch Handwerk und Gewerbe teilweise massiv betroffen 

Deutliche Mehrkosten für Betriebe zu erwarten – Kompensationen bei Lohnnebenkosten stehen im Vordergrund

Karfreitag
© WKÖ

In Hinblick auf die Neuregelung des Karfreitags nach dem EuGH-Urteil sind Handel, Tourismus, Industrie aber auch Handwerk und Gewerbe teilweise massiv von einer künftigen Halbtagesregelung betroffen. Dies betrifft vor allem anfallende Zuschläge und stellt damit ein Belastungspaket für die Unternehmen dar. Umso wichtiger ist es aus Sicht der Sparten Kompensationen in Hinblick auf eine Entlastung bei den Lohnnebenkosten zu fixieren. Der Karfreitag ist in all diesen Branchen ein starker Tag, sodass sich für die Betriebe deutliche Mehrkosten ergeben.

Handel:

Für den Handel bedeutet eine Neufassung der Karfreitagsregelung eine Mehrbelastung: WKÖ-Handelsobmann Peter Buchmüller: „Das würde einer zusätzlichen Lohnerhöhung um 0,2 Prozent oder 40 Millionen Euro entsprechen und damit ein enormes Belastungspaket für den Handel sein.“ „Die Ausgestaltung der neuen Karfreitagsregelung muss so erfolgen, dass die Handelsbetriebe die Geschäfte jedenfalls offenhalten dürfen und dass so nicht zur zusätzlichen Kostenbelastung auch noch Umsatzverluste kommen. Deshalb stehen Kompensationen bei den Lohnnebenkosten im Vordergrund“, so Buchmüller.

Tourismus und Freizeitwirtschaft:

Als massive Belastung für die Tourismusbetriebe bezeichnete Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, die aktuell von den Regierungsparteien präsentierte Lösung, wonach der Karfreitag zukünftig ab 14 Uhr als Feiertag gelten solle. „Einerseits können die Tourismusunternehmen am Karfreitag – mitten in den Osterferien - nicht einfach zusperren, andererseits bedeutet die Lösung enorme Mehrkosten für eine personalintensive Branche wie unsere, bei der der Anteil der Personalkosten bis zu 42 Prozent ausmachen“, so Nocker-Schwarzenbacher.

Industrie:

Auch die Bundessparte Industrie in der WKÖ ortet deutliche Belastungen durch die jetzt fixierte Karfreitags-Regelung. Die Industriebetriebe werden durch die vorliegende Regelung voll getroffen, weil in der Industrie vorwiegend in Schichtarbeit produziert wird. Ab 14 Uhr verdoppeln sich damit für diese Betriebe die Arbeitskosten, die im internationalen Vergleich ohnehin schon im Spitzenbereich liegen. Die Bundessparte Industrie spricht sich daher für eine deutliche Lohnnebenkostensenkung aus, um diesen Nachteil zumindest teilweise wieder wettmachen zu können.

Gewerbe und Handwerk:

In der Bundessparte Gewerbe und Handwerk erwartet man Mehrkosten insbesondere in Hinblick auf die Betriebe mit Verkaufsgeschäften und jene Betriebe, die Montagedienste und Störungsbehebungen durchführen. „Wir benötigen eine rechtlich klare und einwandfreie Regelung und es darf zu keinen zusätzlichen Belastungen für unsere Betriebe durch eine Neuregelung des Karfreitags kommen“, so die Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster. (PWK103/JR/ES/PM/US)

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