th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Kainz: Kooperation von Urproduktion und gewerblicher Verarbeitung muss verstärkt werden 

Netzwerk Zukunftsraum Land: Erfolgreiche gemeinsame Entwicklung von Landwirtschaft und Gewerbe ist Zukunftsthema für den ländlichen Raum

©

Als eine „Partnerschaft, die die klaren Vorteile aus Urproduktion und gewerblicher Verarbeitung stärker vereinen muss“, bezeichnete heute, Donnerstag, Reinhard Kainz, Geschäftsführer der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Gewerbe in seinen Eröffnungsworten zur Veranstaltung „Landwirtschaft-Gewerbe: Gemeinsam stärker“ im Rahmen des Netzwerks Zukunftsraum Land. Beide Bereiche seien starke Stützen des ländlichen Raums und beide Bereiche, so Kainz, hätten im Zeitraum nach dem EU-Beitritt Österreichs gelernt, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren. Diese Konzentration auf den gemeinsamen Nenner, die hohe Wertigkeit heimischer Produkte und die Entwicklung eines „Genusspatriotismus“ sind ein Erfolgsrezept, das beiden Partnern Vorteile bringt. 

Die Mehrheit der Konsumenten möchte heimische Produkte

Kainz verwies darauf, dass nach 1995 sowohl die Landwirtschaft im Rahmen der Direktvermarktung als auch das Gewerbe in der Be- und Verarbeitung von Lebensmitteln vielfach getrennte Wege gegangen sind. Nach Jahren der intensiven Konkurrenzierung ist bei vielen Marktteilnehmern das Verständnis für einen gemeinsamen Weg mit deutlicher Profilierung der österreichischen Herkunft, einer hohen handwerklichen Qualität und einer professionellen Produktionsweise entstanden. „Zwar ist die Österreich-Präferenz der Kunden in Meinungsumfragen viel stärker ausgeprägt als tatsächlich beim konkreten Einkauf, aber eines steht nach 25 Jahren EU-Beitritt fest: Ein großer Teil der österreichischen Konsumenten will Lebensmittel aus Österreich genießen. Die Kunden wollen mit ihrem Kauf die österreichische Landwirtschaft und ihre kleinstrukturierte Produktionsweise unterstützen; genauso, wie es bei den Lebensmittelgewerbebetrieben eine Renaissance für das Handwerk gegeben hat“, so der Bundessparten-Geschäftsführer. 

WKÖ-Spartengeschäftsführer Reinhard Kainz, Bundesinnungsmeister OÖ Willibald Mandl, Daniela Andratsch (Umweltpolitik), NRA Georg Keuschnigg, Anton Reinl (Landwirtschaftskammer Österreich)
Bundesspartengeschäftsführer Reinhard Kainz, Bundesinnungsmeister OÖ Willibald Mandl, Daniela Andratsch (Umweltpolitik), NRA Georg Keuschnigg, Anton Reinl (Landwirtschaftskammer Österreich)

Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind das Rückgrat der Wirtschaft

Die Zusammenarbeit von Landwirten und Unternehmern sei auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sehr sinnvoll. „Die mehr als 250.000 Betriebe des Gewerbes und Handwerks sind das verlässliche Rückgrat der regionalen Wirtschaft. Diese Betriebe garantieren Wertschöpfung, Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort im ländlichen Raum. Da von den mehr als 166.000 landwirtschaftlichen Betrieben rund 91.000 im Nebenerwerb geführt werden, sind sichere, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze im außerlandwirtschaftlichen, gewerblichen Bereich auch für den Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe von extremer Wichtigkeit. Eine erfolgreiche ländliche Entwicklung muss daher sowohl die positive Entwicklung des Landwirtschaftssektors als auch des gewerblichen Sektors in den Fokus nehmen“, so Kainz abschließend. (PWK354/us)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk
Newsportal Scheichelbauer-Schuster zu Gewerbeordnung: Qualität und Qualifikation haben sich durchgesetzt 

Scheichelbauer-Schuster zu Gewerbeordnung: Qualität und Qualifikation haben sich durchgesetzt 

Auftrag bleibt Bemessungsgrundlage bei Nebenrechte – Reform ist gute Entscheidung für den heimischen Standort mehr

  • Industrie
Newsportal Industrie begrüßt Förderbeschluss für Forschungszentren 

Industrie begrüßt Förderbeschluss für Forschungszentren 

Stellenwert von Forschung und Entwicklung nachhaltig steigern – Anhebung der Forschungsprämie im Fokus mehr

  • Industrie
Newsportal Mineralölindustrie: Dieselverbrauch setzt Aufwärtstrend im 1. Halbjahr fort 

Mineralölindustrie: Dieselverbrauch setzt Aufwärtstrend im 1. Halbjahr fort 

Diesel-Verbrauch im ersten Halbjahr 2017 um vier Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum angestiegen – Benzinverbrauch leicht zurückgegangen mehr