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KV-Verhandlungen für die Betriebe der Nichteisenmetall-Industrie abgeschlossen

NE-Fachverband: Erhöhung der IST-Löhne und -Gehälter um 3,55% und der Mindestlöhne und Gehälter um 3,00% - Motivation für Lehrlinge und Schichtarbeit

Metalltechnische Industrie, Arbeiter, Metalltechnik, Industrie
© Trumpf

Nach intensiven Verhandlungen einigte sich der Fachverband Nichteisen (NE)-Metallindustrie in der WKÖ heute, Montag, mit der Gewerkschaft auf einen Kollektivvertragsabschluss. „In Hinblick auf die absehbare Dämpfung des Aufschwungs in der NE-Metallindustrie und die stark gestiegenen Rohmaterialpreise verbunden mit stark steigenden Energie- und Logistikkosten, konnte heute ein Ergebnis erzielt werden, das Anerkennung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigt und noch wirtschaftlich tragbar ist“, so der Verhandlungsleiter der NE-Metallindustrie, Rob van Gils, Geschäftsführer der Hammerer Aluminium Industries. 

Die wichtigsten Ergebnisse des NE-KV-Abschlusses 2021:  

  • Die IST-Löhne und -Gehälter werden rückwirkend per 1.11.2021 um 3,55 % erhöht.
  • Die KV-Löhne und -Gehälter werden um 3,0 % valorisiert.
  • Die Aufwandsentschädigungen werden um 2,5 % erhöht.
  • Die Lehrlingsentschädigungen werden deutlich erhöht: Im 1. Lehrjahr von 749 auf 800 Euro, im 2. Lehrjahr von 959 auf 1.000 Euro, im 3. Lehrjahr von 1.255 auf 1.325 Euro und im 4. Lehrjahr von 1.675 auf 1.750 Euro. Das sind durchschnittliche Steigerungen von 5,5 %.
  • Die Schichtarbeit wird durch eine stufenweise Erhöhung attraktiver gemacht. Die Zulagen für die zweite Schicht steigen in den nächsten drei Jahren um jeweils 16 Cent auf 1,004 Euro/Stunde. Die Zulage der dritten Schicht wird um rund 25 Cent jährlich über die kommenden sechs Jahre angehoben. Für Betriebe, die wirtschaftlich schwierige Situationen zu bewältigen haben, wurde vereinbart, dass die Steigerung der Schichtzulagen unter klar definierten Umständen abgemildert werden können.
  • Außerdem wurden für die Betriebe Erleichterungen bei den Rahmenbedingungen für Wochenend- und Feiertagsarbeit erzielt, um besondere Auftragsspitzen besser bewältigen zu können.
  • Zudem wurde vereinbart, in einer Arbeitsgruppe „Zukunft der Arbeitszeit“ mögliche neue und flexiblere Arbeitszeitmodelle weiterzuentwickeln.
  • Unsichere Konjunkturentwicklung durch massiv steigende Vormaterialpreise sowie Energie- und Logistikkosten

Derzeit steigen die Vormaterialpreise sowie die Logistik- und Energiekosten massiv an, dies dämpft die wirtschaftliche Erholung der Nichteisenmetallbranche, die das Niveau vor der COVID-19 Pandemie nach wie vor nicht noch erreicht hat. "Der heutige Abschluss gibt Stabilität und Planbarkeit für die Beschäftigten und für die Unternehmen der NE-Metallindustrie gleichermaßen“, betont van Gils abschließend. (PWK660/PM)

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