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KV-Verhandlungen NE-Metallindustrie: Erste Verhandlungsrunde brachte kein Ergebnis

Branche von massiven Kostensteigerungen und Engpässen in der Logistik betroffen

WKÖ
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Die erste Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der NE-Metallindustrie, die heute, Mittwoch, Nachmittag in der Wirtschaftskammer Österreich stattfand, brachte kein Ergebnis. Inhaltlich wurde über das Forderungspaket der Gewerkschaften und deren Auswirkungen auf die Mitgliedsbetriebe der NE-Metallindustrie gesprochen. Insbesondere sind die Betriebe von den massiven Erhöhungen der Schichtzulagen besonders betroffen, da in der Regel in Form eines Schichtbetriebes oder vollkontinuierlich produziert wird. "Insgesamt führt das Forderungspaket der Gewerkschaften für die Mitgliedsbetriebe des FV NE-Metallindustrie zu erheblichen Kostensteigerungen im Schichtbetrieb und in weiterer Folge zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen gegenüber ausländischen Mitbewerbern“, so der Verhandlungsleiter Rob van Gils, Geschäftsführer der Hammerer Aluminium Industries.

Die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen wie Kurzarbeit in der Automobilindustrie, die ein wichtiger Abnehmer unserer Produkte ist, massive Kostensteigerungen und Engpässe in der Logistik sowie die rasant steigenden Energie- und Rohstoffpreise lassen einen Abschluss in der Höhe wie von den Gewerkschaften gefordert, nicht zu. 

Sorge um Streikankündigungen 

Ein weiterer Gesprächspunkt der Verhandlungen waren die angekündigten Warnstreiks, die auch die Mitgliedsbetriebe des Fachverbands NE-Metallindustrie betreffen. Obwohl bisher mit dem Fachverband NE-Metallindustrie noch keine substanziellen Kollektivvertragsverhandlungen stattgefunden haben, haben die Gewerkschaften bereits Warnstreiks in Betrieben unserer Branche für diese Woche angekündigt. Diese sorgen für erhebliche Verunsicherung bei den Betrieben der NE-Metallindustrie, die die wirtschaftlichen Einbrüche bedingt durch die COVID-19 Pandemie noch nicht ganz aufholen konnten.  

Die Verhandlungen wurden am Nachmittag ohne Ergebnis unterbrochen. "Der Fachverband NE-Metallindustrie ist jederzeit verhandlungsbereit, auch in Verantwortung um die Stabilität in der Branche und in Anerkennung der Leistungen der Mitarbeiter, die sie täglich in unseren Betrieben erbringen“, sagt Rob van Gils abschließend. 

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