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KV-Verhandlungen Chemieindustrie: Gute Lösung für alle Beteiligten in der fünften Verhandlungsrunde erzielt

Löhne und Gehälter steigen um 1,6 % Prozent, Einmalzahlungen in Höhe von 150 Euro vereinbart

Chemische Formel
© Inhouse

Nach intensiven Verhandlungen konnte am 17. Juni 2020 in der fünften Runde eine Einigung über den Kollektivvertrag 2020 zwischen dem Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) sowie der Gewerkschaft PROGE und der Gewerkschaft der Privatangestellten erzielt werden. Neben einer Lohnerhöhung um 1,6 % Prozent wurde auch eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro für jeden Beschäftigten vereinbart. Gleichzeitig wird empfohlen, dass Unternehmen, die von der Corona-Krise nicht betroffen sind, höhere Prämien auszahlen. Der neue KV gilt rückwirkend ab 1. Mai 2020 mit einer Laufzeit von 12 Monaten. 

Die Arbeitgeberseite zeigt sich nach den langwierigen, komplexen Verhandlungen erfreut über den erzielten Abschluss, bei dem man sich letztendlich auf eine für alle Beteiligten gute Lösung einigen konnte. Erschwert wurden die Verhandlungen dieses Jahr durch die starken wirtschaftlichen Einbrüche in Folge der Corona-Krise. „Wir freuen uns, dass letztlich die Vernunft Oberhand behalten hat und wir in guter sozialpartnerschaftlicher Tradition einen Abschluss erzielen konnten, der für alle Beteiligten annehmbar ist“, so Rainer Schmidtmayer, Verhandlungsführer der Arbeitgeber. „Mit einer Lohnerhöhung knapp oberhalb der Inflation und einer steuerfreien Einmalprämie können wir den Beschäftigten Anerkennung für ihre Leistung zollen. Gleichzeitig berücksichtigt der Abschluss die schwierigen Bedingungen“, so Schmidtmayer abschließend.

Über den FCIO:

Der Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) ist die gesetzliche Interessenvertretung der chemischen Industrie in Österreich. Derzeit vertritt der Verband etwa 250 Unternehmen aus der chemischen Industrie, welche neben der Kunststoff- und Pharmaindustrie auch die Produktion von organischen und anorganischen Chemikalien, Chemiefasern und Lacken umfassen. Mehr als 45.000 Beschäftigte in der chemischen Industrie haben 2018 Waren im Wert von über 16 Milliarden Euro hergestellt. Der FCIO setzt sich für einen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen und attraktiven Chemiestandort Österreich mit einem forschungs- und technologiefreundlichen Umfeld ein.

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