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KV-Verhandlungen Bergbau-Stahl: Erste Verhandlungsrunde brachte kein Ergebnis

Verhandlungsleiter Ritter: Forderungen in der Form nicht realistisch

WKÖ
© WKÖ

Heute, Mittwoch, fand die erste Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der Bergbau- und Stahlindustrie statt. Es wurde über das Forderungspaket der Gewerkschaften und deren Auswirkungen auf die Mitgliedsbetriebe der Bergbau- und Stahlindustrie gesprochen. So ist die Bergbau-Stahlbranche von den geforderten massiven Erhöhungen der Schichtzulagen besonders stark betroffen, denn in dieser Branche wird üblicherweise im Schichtbetrieb oder vollkontinuierlich produziert. "Das derzeitige Forderungspaket der Gewerkschaften, insbesondere mit den massiven Erhöhungen der Schichtzulagen, ist für die Mitgliedsbetriebe in dieser Form nicht realistisch und würde zu deutlichen Wettbewerbsnachteilen gegenüber ausländischen Mitbewerbern führen“, so der Verhandlungsleiter für die Arbeitgeberseite, Markus Ritter, Geschäftsführer der Marienhütte. "Die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen – Kurzarbeit in der Automobilindustrie, die ein wichtiger Abnehmer unserer Produkte ist, massive Kostensteigerungen und Engpässe in der Logistik sowie die rasant steigenden Energiepreise - lassen einen Abschluss in der Höhe wie von den Gewerkschaften gefordert, nicht zu.“ 

Sorge um Streikankündigungen 

Ein weiterer Gesprächspunkt waren die angekündigten Warnstreiks: Obwohl bisher mit dem Fachverband Bergbau- Stahl in der WKÖ noch keine substanziellen Kollektivvertragsverhandlungen stattgefunden haben, haben die Gewerkschaften bereits Warnstreiks in Betrieben unserer Branche für diese Woche angekündigt. Diese Verunsicherung betrifft die Betriebe der Bergbau- und Stahlindustrie, die die wirtschaftlichen Einbrüche bedingt durch die COVID-19 Pandemie noch nicht ganz wieder aufgeholt haben, besonders.  

Die Verhandlungen wurden ohne Ergebnis unterbrochen. "Der Fachverband Bergbau-Stahl ist jederzeit verhandlungsbereit, auch in Verantwortung um die Stabilität in der Bergbau- und Stahlindustrie und in Anerkennung der Leistungen der Beschäftigten, die sie täglich in unseren Betrieben erbringen“, sagt Ritter abschließend. 

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