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KV-Abschluss für Nichteisen-Metall-Branche 

Löhne und Gehälter steigen um 3%. Internationaler Wettbewerb erfordert immer stärkere Flexibilisierung

Der Fachverband der Nichteisenmetallindustrie (NE-Metalle) konnte heute, 13. November 2017, mit den Gewerkschaften Pro GE und GPA einen Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen erreichen. Mit dieser Vereinbarung, die traditionell auf 12 Monate ausgelegt ist, werden die Mindestlöhne und –gehälter sowie die Ist-Löhne und –Gehälter um 3,0% erhöht. Auch die Lehrlingsentschädigungen werden ebenfalls um 3% angehoben. Die Aufwandentschädigungen, Zulagen und Diäten werden um 1,9% erhöht. 

Bewährtes Modell zur Arbeitszeitflexibilisierung verlängert

Das vor zwei Jahren (2015) vereinbarte Zeitkontenmodell (ZKM), mit einem verlängerten Durchrechnungszeitraum für die in der NE-Metall-Branche nötige Schichtarbeit, hat sich bewährt.

Die Sozialpartner verlängerten folglich diese Kollektivvertrags-Bestimmungen um weitere zwei Jahre bis 30.6.2021. Darüber hinaus wurden administrative Erleichterungen für Arbeitseinsätze an vier Sonn- und Feiertagen im Jahr vereinbart.

Volle Anerkenntnis der Leistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die NE-Metall-Industrie ist eine Branche von hoher Innovationskraft und setzt auf hochqualifizierte und spezialisierte Beschäftigte. Die heurige hohe Lohn- und Gehaltserhöhung ist daher eine Anerkenntnis für die besonderen Leistungen und die Qualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der internationale Wettbewerb erfordert ein Höchstmaß an Flexibilität. Die verwaltungstechnischen Erleichterungen und die Verlängerung des Arbeitszeitkontenmodells sind zu einem kaum wegdenkbaren Bestandteil des Branchen-Kollektivvertrags geworden. (PWK865/US)

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