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KV-Abschluss Chemische Industrie: Ist-Löhne/Gehälter steigen um 1,85 Prozent, Mindest-Löhne um 1,89 Prozent 

Einigung auch über rahmenrechtliche Änderungen bei Anrechnung Elternkarenz, Übernahme von Fahrtkosten zu Berufsschulinternat und Gründen für Dienstverhinderung

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Für die chemische Industrie wurde am 6. April 2017 folgender KV-Abschluss zwischen dem Fachverband der chemischen Industrie sowie der Gewerkschaft PROGE und der Gewerkschaft der Privatangestellten erzielt. Der neue KV gilt ab 1. Mai 2017 mit einer Laufzeit von 12 Monaten. 

Die Ist-Löhne/Gehälter erhöhen sich um 1,85 Prozent, mindestens 43 Euro (Teilzeitbeschäftigte erhalten den aliquoten Betrag, ausgenommen Lehrlinge), die Mindest-Löhne/Gehälter um 1,89 Prozent. Auch bei den Lehrlingsentschädigungen (kfm. Lehrlinge und technische Zeichnerlehrlinge) und bei Schicht- und Nachtarbeitszulagen gibt es eine Erhöhung um 1,89 Prozent. Aufwandsentschädigungen und Messegeld (niedrigster Satz) steigen um die durchschnittliche Inflationsrate von April 2016 bis März 2017.

Vereinbart wurden zudem rahmenrechtliche Änderungen in den Bereichen Übernahme der Fahrtkosten zum Berufsschulinternat, Anrechnung von Elternkarenzen sowie Dienstverhinderungsgründen. 

Zudem werden folgende Arbeitsgruppen eingerichtet: Prüfung der Regelungen zu Inlands- und Auslandsdienstreisen (im speziellen Schwerpunkt auf den Tagesteiler und den Unterschied in den Tagsätzen zwischen Inland und Ausland) sowie Prüfung der Kumulierungsvorschriften von Zulagen und Zuschlägen (analoge Regelung der Angestellten), inklusive der bisherigen Praxis Zulagen und Zuschläge mit dem Kollektivertragssatz zu erhöhen. (PWK305/SR)

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