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KMU Digital: So haben Österreichs Unternehmen profitiert

Von der Potentialanalyse bis zu konkreten Massnahmen

Nach großem Erfolg wird die Digitalisierungsinitiative KMU Digital des Wirtschaftsministeriums in Kooperation mit der WKÖ verlängert. Unternehmer erzählen, wie ihnen die Aktion geholfen hat.
Digitalisierung: Auch für KMU ein Thema
© WKO Inhouse GmbH. Digitalisierung: Auch für KMU ein Thema

Ein Himmel voller Geigen. So kann man sich das Atelier des Geigenbauers Rupert Hofer in Graz-St. Leonhard vorstellen. Oder zumindest den Teil des stilvoll eingerichteten Geschäfts, in dem eine Vielzahl von ebendiesen Streichinstrumenten von der weiß verputzten Gewölbedecke hängen. Mit viel Liebe zum Detail werden Geigen, Bratschen und Celli sowie die jeweils dazugehörigen Bögen angeboten, vom Neubau über Reparaturen bis hin zu Restaurationen alter Meisterinstrumente. Handwerkskunst in Reinkultur, das strahlen Hofers Verkaufsraum und Werkstatt aus.

Geigenbauer Rupert Hofer
© Heimo Binder Geigenbauer Rupert Hofer

Ein Anspruch, den die Internet-Präsenz des Geigenbaumeisters noch nicht halten kann: „Wie ich mir meine Website angeschaut habe, habe ich gesehen, dass es da viel zu tun gibt“, sagt Hofer. Und beschloss, das zu ändern. Dazu holte er sich Hilfe bei KMU Digital, einer im Jahr 2017 ins Leben gerufenen Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort in Kooperation mit der WKÖ. Deren Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich in der Digitalisierung voranzutreiben. KMU erhalten dabei je nach Branche und Digitalisierungsstufe maßgeschneiderte Unterstützung.

Am beliebtesten: Die Potentialanalyse

Insgesamt haben sich bis Juli 2019 österreichweit 7.246 Unternehmen um Mittel aus der Förderaktion beworben, 6.701 Betriebe haben tatsächlich eine Förderung bezogen. Meistgenutzte Förderart war dabei die zu 100% geförderte Potentialanalyse (4.427 Fälle). Dabei wurden KMU ausgehend von ihrer konkreten Lage die Möglichkeiten der Digitalisierung gezeigt. Im Vorfeld informierte die WKO im Rahmen von Workshops und Vorträgen.

Jetzt geht KMU Digital in eine neue Runde, mit insgesamt 4 Millionen Euro Fördervolumen aufgeteilt jeweils zur Hälfte in die von der WKÖ abgewickelte Beratungsförderung und die Umsetzungsförderung, welche die staatliche Förderbank AWS übernimmt. Ab November startet zudem die österreichweite Roadshow „digital now“, die in jedem Bundesland Halt macht. Dabei bekommen Ein-Personen- und Kleinunternehmen ein aktuelles, praxisorientiertes Update zu E-Business und E-Government. Expertinnen und Experten zeigen dort Lösungen, die sofort einsetzbar sind, sich rasch amortisieren und den Unternehmen somit Zeit und Geld sparen.

"Einen Schritt immer übersehen"

„Als ich den Vortrag zum Thema Digitalisierung in Innsbruck gehört habe, ist mir aufgefallen, dass ich in diesem Bereich immer einen Schritt übersehen habe“, sagt Clemens Happ, Friseurmeister aus Hall in Tirol. „Wir brauchen heutzutage eine digitale Visitenkarte!“ Auch wenn 95 Prozent seiner Neukunden über Mund-zu-Mund-Weiterempfehlungen zu ihm kämen, habe sich in den letzten Jahren etwas Grundlegendes geändert: „Die Leute suchen im Internet nach den Empfehlungen“, sagt Happ, „das mache ich ja selber auch, wenn mir wer zum Beispiel ein Restaurant empfiehlt.“ 

Friseurmeister Clemens Happ und drei seiner insgesamt 20 Mitarbeiterinnen
© Die Fotografen Friseurmeister Clemens Happ und drei seiner insgesamt 20 Mitarbeiterinnen

Der 55-jährige Friseurmeister ging gleich ans Werk, ließ die Website seines Salons überarbeiten und kümmerte sich um hippe Auftritte auf Facebook und Instagram. „Die Auswirkungen sind schon spürbar“, sagt Happ. Neben dem vollen Terminkalender werde auch immer öfter auf die Frisuren angesprochen, die er auf Instagram postet.

In Graz besuchte Geigenbauer Rupert Hofer mehrere Workshops, wo er sich gemeinsam mit Experten den Themen Website-Gestaltung, Suchmaschinen-Optimierung und Social Media widmete. Aktuell arbeitet er am Aufbau einer neuen Website, die allen Anforderungen gerecht werden soll und hat schon eine Strategie parat, wie sein Webauftritt von seinem Facebook-Profil profitieren kann und umgekehrt. Neben der digitalen Visitenkarte geht es ihm auch darum, sein Handwerk generell moderner zu präsentieren. Denn an der Digitalisierung führt kein Weg vorbei. 

Weitere Informationen

Mehr Informationen zur Neuauflage von KMU Digital finden Sie unter kmudigital.at

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KMU Digital ist eine Initiative des BMDW in Kooperation mit der WKÖ.

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