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KMU DIGITAL: Drei Millionen Euro zur Digitalisierung von Klein- und Mittelbetrieben

Erfolgsprogramm von BMDW und WKÖ wird fortgesetzt und eröffnet breite Innovationschancen für Betriebe

Maschine
© WKÖ

KMU DIGITAL - die Digitalisierungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Österreich - wird fortgesetzt. Mehr als 10.000 Beratungs- und Umsetzungsprojekte konnten bereits durch das gemeinsame Progamm des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der WKÖ unterstützt werden. KMU DIGITAL fördert die individuelle Beratung zum Thema Digitalisierung in den Betrieben und hilft bei der Umsetzung erster Projekte. Im vergangenen Jahr verzeichnete das erneuerte Programm eine starke Nachfrage. Insgesamt wurden seit Oktober 2019 mehr als 3.000 Unternehmerinnen und Unternehmer bei ihrem Schritt in die Digitalisierung unterstützt. Um KMU DIGITAL fortzuführen, stehen nun für das zweite Halbjahr 2020 drei Millionen Euro zur Verfügung.

„Wir unterstützen das Ziel, alle Betriebe bei der Digitalisierung mit auf den Weg zu nehmen, um die enormen Innovationschancen für alle greifbar zu machen. Mit jeder Innovation ist das Schaffen von Jobs verbunden und jede Zukunftsförderung hilft den Betrieben, den Blick nach vorne zu richten, Perspektiven zu gewinnen und neue Projekte ins Auge zu fassen“, betont WKÖ-Generalsekretär Stv. Mariana Kühnel.

Die Digitalisierungsförderung ist besonders wichtig für die 340.000 heimischen Klein- und Mittelbetriebe: Fast die Hälfte dieser Unternehmen (41,7 Prozent) haben einen geringen Digitalisierungsgrad. Insbesondere im Bereich E-Commerce, Social Media Marketing und die Nutzung von Cloud-Diensten gibt es Aufholbedarf. Aktuell sind erst 20 Prozent der Händler im E-Commerce tätig. Dieser wird durch die Corona-Krise zusätzlich verstärkt.

So profitieren österreichische Betriebe von KMU DIGITAL

Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung eines Digitalisierungsprojekts ist die Firma Janska aus Neudörfl im Burgenland. Der Spezialist für Heizungs- und Sanitärinstallationen wollte sich als Qualitätsanbieter positionieren und – um die Kunden noch besser bedienen zu können – ein innovatives Alarmmeldungssystem für Heizanlagen entwickeln. Nach einer Potentialanalyse und darauf aufbauenden Beratungstagen mit dem KMU-Digitalberater wurden die für den Betrieb relevanten Fokusgebiete identifiziert und gemeinsam ein Konzept erdacht. Da sich Heizanlagen im Keller oft nicht im Empfangsbereich des WLANs befinden, wurde ein Warnsystem entwickelt, das über das flächendeckend verfügbare Telefonsystem funktioniert. Im Störfall kann der Betrieb jetzt über SMS umgehend informiert werden. So konnte ein innovatives Service zur Marktreife gebracht werden.

Ein weiteres Erfolgsbeispiel: Die Firma Goldschmiede Urban aus Tulln (NÖ) verfügte bereits über ein originelles Alleinstellungsmerkmal, bevor sie ihr Angebot unter Mithilfe des KMU-Digitalberaters optimiert hat. Der Betrieb stellt Schmuckartikel mit Finger- oder Pfotenabdrücken aus Edelmetall her und bietet Gravuren aller Art an. Nach der Konsultation des KMU-Digitalberaters konnte die Anfertigungstechnik mittels Laserscanner und 3D Scan- und Druckverfahren optimiert werden. Erfreuliches Resultat: Der Umsatz der Werkstätte ist gestiegen und ein zusätzlicher Mitarbeiter konnte eingestellt werden.

Branchenhandbücher mit Informationen über die Digitalisierung in verschiedenen Branchen

Damit noch mehr Unternehmen von der Digitalisierungsoffensive profitieren, stehen auf der Webseite www.kmudigital.at zehn Branchenmanuals zur Verfügung. Diese Handbücher stellen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung dar und beschreiben die wichtigsten Schritte zur innovativen Umsetzung. Für folgende Berufe stehen eigene Manuals zur Verfügung: Chemische Gewerbe, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Gärtner und Floristen, Friseure, Hafner, Kosmetiker, Kunsthandwerke, Massage und Heilmassage, Mode und Bekleidungstechnik, Schlosser, Schmiede, Metall- und Maschinenbauer, Steinmetze und Tischler.


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KMU Digital ist eine Initiative des BMDW in Kooperation mit der WKÖ.


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