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Junge Wirtschaft: Wir müssen wieder zurück in die Zukunft

Holzinger: Fokus wieder auf die wesentlichen Themen legen – JW schnürt Forderungspaket

Junge Wirtschaft
© WKÖ

Eine Woche vor der Nationalratswahl am 29. September appelliert die Junge Wirtschaft (JW) an die politischen Parteien, den Fokus weg von inhaltlichen Nebensächlichkeiten wieder zurück auf Zukunftsthemen zu richten. 

„Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Steuergerechtigkeit und Standortpolitik finden kaum Platz in der politischen Auseinandersetzung vor den Nationalratswahlen“, ärgert sich Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft. Die wahlwerbenden Parteien beschäftigen sich mit inhaltlichen Nebensächlichkeiten und parteipolitischem Hickhack. „Wir befinden uns wirklich am Scheideweg für die Weiterentwicklung unseres Landes. Werden in den zentralen Bereichen nicht schnell genug Maßnahmen gesetzt, werden wir zukünftig international hinterherhinken“, appelliert Holzinger in Richtung Politik.

Forderungen für den Zukunftsstandort

Die Junge Wirtschaft fordert von den im Wahlkampf befindlichen Parteien, sich jenen Themen zu widmen, die entscheidend für die Entwicklung unseres Standorts und damit unserer Gesellschaft sind. „Wir waren schon viel weiter: Die letzte Bundesregierung hat grundsätzlich sehr konkrete Maßnahmen und Programme präsentiert, die jetzt auf Eis liegen. Deshalb müssen wir wieder zurück in die Zukunft“, betont Holzinger. Die Junge Wirtschaft hat ein Forderungspaket geschnürt, das Grundlagen für die Weiterentwicklung des Standorts und die Forcierung der Innovationskraft liefert. 

JW-Bundesvorsitzende Christiane Holzinger
© JW/Thomas Lerch

Christiane Holzinger: „Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind die Innovationsmotoren und die Zukunft unseres Standorts. Darum sollte vor allem auch auf ihre Stimme gehört werden.“

Innovation braucht Entlastung und Freiraum

Damit Österreich zu den innovativsten Ländern aufschließt, sind ganz konkrete Maßnahmen notwendig. Für die Junge Wirtschaft zählen dazu Entlastungsmaßnahmen wie die KÖSt-Senkung auf mindestens 20 % oder die Einführung eines Nachhaltigkeitsautomatismus im Pensionssystem. Zusätzlich sind nachhaltige Anreize im Finanzierungs- und Förderbereich zu implementieren. „Regulatory Sandboxes, ein Beteiligungsfreibetrag von 100.000 Euro oder die Sicherstellung von Forschungsprämien für KMU sind nur einige wenige Beispiele, die dem ‚Flux-Kompensator‘ des Innovationsstandorts Österreich den nötigen Energieschub geben könnten,“ fasst Holzinger die JW-Forderungen zusammen. 

Forderungspaket für die politischen Parteien

 „Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind die Innovationsmotoren und die Zukunft unseres Standorts. Darum sollte vor allem auch auf ihre Stimme gehört werden.“ Zur Verdeutlichung wird die Junge Wirtschaft jeder Partei ein Forderungs-Paket, inklusive eines Miniatur-Deloreans, dem Auto aus dem Film ‚Zurück in die Zukunft‘ überreichen. „Wir wollen zeigen, dass es wirklich an der Zeit ist, gerade jetzt die richtige Abzweigung zu nehmen, um den Weg Richtung Zukunft nicht zu verpassen“, mahnt Holzinger ein. (PWK464/ES)

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