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Junge Wirtschaft: Christiane Holzinger als Bundesvorsitzende wiedergewählt

Bei Corona-Hilfen konnte JW effiziente und praxisorientierte Verbesserungen erreichen. Im Fokus bleibt die starke Interessenvertretung für junge Unternehmen z. B. mit der Absetzbarkeit des Arbeitsplatzes und und einem Beteiligungsfreibetrag

Christiane Holzinger
© WKÖ

Die Junge Wirtschaft hat am 12. November Christiane Holzinger als Bundesvorsitzende wiedergewählt. In einer Delegiertenkonferenz bestätigten die JW-Landesorganisationen die Kärntnerin im Amt. Sie wird somit weiterhin die Interessen von 120.000 jungen Unternehmerinnen und Unternehmern vertreten – gemeinsam mit ihrem bundesweiten Vorstandsteam Martina Pfluger (Wien), Anita Höller (Steiermark) und Christoph Heumader (Oberösterreich). 

"Wir haben momentan weder die Zeit noch den Anlass für Freudensprünge, dafür ist die Lage zu ernst. Ich möchte mich aber ganz herzlich für das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen bedanken. Gemeinsam konnten wir substanzielle Verbesserungen bei den Corona-Hilfsmaßnahme erreichen. Im Fokus standen für uns dabei immer die Effizienz und die Praxisorientierung der Hilfen, denn wir Jungen sind das "Team Zukunft", das Österreich nach der Krise wieder voranbringen wird", sagt Holzinger, die als Steuer- und Unternehmensberaterin hier ihr Know-how ehrenamtlich zum Nutzen der Betriebe voll einbringen konnte. Sie verweist auf die Nachbesserungen und Ausweitungen beim Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss, bei der Kurzarbeit oder auch beim Startup-Fonds. 

Auch der Verlustrücktrag und die Investitionsprämie sowie der 80 % Umsatzersatz gehören zu den Maßnahmen, von denen junge und von der Krise hart getroffene Unternehmen profitieren. 

Wohnung als Arbeitsplatz  

Holzinger: "Völlig klar ist aber auch: Mit dem zweiten Lockdown herrschen noch einmal verschärfte Bedingungen. Da ist aktuelle Hilfe dringend geboten  Wir brauchen aber auch die richtigen Weichenstellungen für die Zukunft." 

Besonders unter den Nägeln brennt der Jungen Wirtschaft die Absetzbarkeit des Arbeitsplatzes in der Wohnung. "Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass speziell junge UnternehmerInnen, GründerInnen, aber auch Ein-Personen-Unternehmen jederzeit einen Arbeitsplatz in der Wohnung benötigen. Wir fordern, dass die Kosten schon in der Steuerklärung für 2020, nicht erst für 2021 geltend gemacht werden können, wie es angekündigt wurde. Das wäre eine echte Erleichterung für junge Unternehmen." 

Anreiz für Beteiligungen  

Ein großes Anliegen ist es der JW, die Investitionskultur in Österreich zu verbessern. Als wirksamer Anreiz für private Investoren, die sich an Neugründungen oder Klein- und Mittelbetrieben (KMU) beteiligen wollen, wird ein Beteiligungsfreibetrag von bis zu 100.000 Euro gefordert. "Es gibt kein besseres Investment als jenes in junge, dynamische Unternehmen", rät Holzinger. 

Die Kärntnerin ist seit 2011 geschäftsführende Gesellschafterin der österreichweit tätigen Steuerberatungskanzlei "360° Business Planner“ sowie seit 2015 auch der Gründer-Beratung "Start-Up Stars". Seit 2014 ist die Unternehmerin in der Interessenvertretung engagiert; zunächst im Landesvorstand der JW Kärnten, ab 2017 im Bundesvorstand und seit Jänner 2019 als JW-Bundesvorsitzende. Daneben engagiert sich Holzinger auf europäischer und internationaler Ebene, sei es im Rahmen der Junior Chamber International (JCI) oder mit Social-business-Initiativen in Kolumbien, Ecuador, Sri Lanka und Indien. (PWK535/HSP)

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