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Junge Wirtschaft zu Pensionen: Rolle rückwärts statt Schritt in die Zukunft

Bundesvorsitzende Holzinger: Brauchen Fokus auf Zukunftsthemen statt teurer Retro-Ideen

Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft
© JW/Anna Rauchenberger Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft

Kritik an den gestern im Nationalrat beschlossenen Gesetzen im Pensionsbereich kommt von der Jungen Wirtschaft (JW). „Es ist bedauerlich, dass damit quasi den Frühpensionen wieder Tür und Tor geöffnet wird. Das war eine Rolle rückwärts, die vor allem die Jungen teuer zu stehen kommen wird“, ärgert sich Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.

Wahlzuckerl wie diese sind schwere Kostenrucksäcke, die die junge Generation noch lange belasten werden, betont Holzinger. „Das geht in die falsche Richtung. Wir brauchen einen Fokus auf Zukunftsthemen statt teurer Retro-Ideen“. 

Fokus auf Anhebung des Regelpensionsalters legen

Schon die bisher eingeleiteten sowie die von der alten Bundesregierung beabsichtigten Reformmaßnahmen zeigen aus JW-Sicht keine ausreichenden und nachhaltigen Kostendämpfungseffekte. Im Einklang mit vielen Experten und internationalen Organisationen wie OECD und EU-Kommission muss der künftige Fokus beim Pensionsantrittsalter auf die Anhebung des Regelpensionsalters gelegt werden, fordert Holzinger. Das im Budgetbericht häufig genannte Ziel, das faktische an das gesetzliche Pensionsantrittsalter heranzuführen, um die Pensionskosten zu dämpfen, wird durch die gestrigen Beschlüsse im Parlament konterkariert. Der nächtliche Beschluss widerspricht sogar einer Kostendämpfung. 

Die Junge Wirtschaft fordert, dass sinnvolle Anreize geschaffen werden, die effektiv dafür sorgen, dass die Menschen länger in Beschäftigung bleiben. Zudem wäre ein Nachhaltigkeitsautomatismus sinnvoll: Steigt die Lebenserwartung, soll automatisch auch das Pensionsantrittsalter erhöht werden. Das gibt auch den jüngeren Generationen Sicherheit für ihre Pensionen. Holzinger: „Das würde für gesamtgesellschaftliche und generationenübergreifende Fairness sorgen.“ (PWK468/PM)

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