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Jordanien: Stabiler Hub im Nahen Osten und attraktiver Nischenmarkt für österreichische Unternehmen 

Bundespräsident Van der Bellen eröffnet mit WKÖ-Vize Schenz und AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA Leiter Otter das österreichisch-jordanische Wirtschaftsforum in Amman

Jordanien: attraktiver Nischenmarkt für österreichische Unternehmen
© wkö

Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnete heute, Mittwoch, im Rahmen des Staatsbesuches in Amman das österreichisch-jordanische Wirtschaftsforum und unterstrich damit die guten langjährigen Beziehungen zum Haschemitischen Königreich. „Das Potenzial an Handels- und Investitionsaktivitäten ist noch nicht voll ausgeschöpft”, so Van der Bellen. „Jordanien ist ein stabiler und sicherer Hub in der Region und damit idealer Gateway für die Bearbeitung umliegender Märkte“, ergänzte Wirtschaftskammer-Vizepräsident Richard Schenz. Firma Backaldrin ist der größte österreichische Investor in Jordanien und exportiert beispielsweise von Amman aus in über 40 Länder. 

Jordanien: Ein attraktiver Markt mit großem Potenzial

Der Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in der WKÖ, Michael Otter, begleitete den Bundespräsidenten erst vergangene Woche bei seiner China-Reise und unterstrich nun in Amman „die Synergie von Politik und Wirtschaft für nachhaltige Geschäftserfolge. Mit einem Exportvolumen von insgesamt 2,2 Milliarden Euro ist Jordanien für Österreich unter den Märkten des Nahen und Mittleren Osten ein attraktiver Nischenmarkt mit großem Potenzial“. Die knapp 30-köpfige Wirtschaftsdelegation umfasste Unternehmen von AMV Chemie bis VAMED. Neben bereits in Jordanien tätigen Unternehmen sondierte eine Reihe von Marktneueinsteigern ihre Chancen.  

Handel- und Industrieminister Yaroub Qudah wies auf die robuste wirtschaftliche Entwicklung des Königreichs hin, dies trotz enormer Herausforderungen. Die Bevölkerung ist seit 2010 von 6 Millionen auf über 10 Millionen Einwohner gewachsen, wobei 45 Prozent der Bewohner Nicht-Jordanier sind. Jordanien sucht langfristige strategische Partnerschaften und „Austria comes first“, so Qudah. 

Rot-weiß-rote Chancen  

„Chancen für österreichische Unternehmen bestehen in Jordanien in den Bereichen erneuerbare Energie, Umwelttechnologie, Consulting, Gesundheit und Medizintechnik“, so die österreichische Wirtschaftsdelegierte in Amman, Isabel Schmiedbauer. Jordanien ist eines der wasserärmsten Länder der Erde, dementsprechend groß ist der Bedarf an innovativen Lösungen.   

Neben Backaldrin produzieren in Jordanien Mondi Bags Austria Säcke für die Zementindustrie und Silgan Holdings Austria Metalldosen für die Nahrungsmittelindustrie. Schwingungsspezialist Getzner sorgt beispielsweise für die optimale Dämmung im Queen Rania Hospital in Amman.  

Startup-freundliches Amman 

Länder im Nahen und Mittleren Osten wie auch in Afrika stehen zunehmend auch für Startup-Ecosyteme, die sich dynamisch entwickeln. „Die jordanische Hauptstadt Amman verfügt über ein Startup-freundliches Ecosystem und wird nach Tunis an zweiter Stelle gereiht, gefolgt von Kairo und Nairobi. Das Einbeziehen des Innovationspotenzials vor Ort wird bei der effizienten und nachhaltigen Marktbearbeitung immer wichtiger”, so Rudolf Thaler, Experte für Afrika und Nahost in der WKÖ. Ein Hub in Jordanien ist beispielsweise das Queen Rania Centre for Entrepreneurship in Amman. (PWK274/SR)

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