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JW ad BM Hofer: 5G in Österreich - Breitbandziele brauchen klaren Umsetzungsplan 

Junge Wirtschaft fordert weitere Konkretisierung im Bereich des 5G Netzausbaus – Groß: „Mit den nächsten Schritten muss eine völlig neue Dynamik geschaffen werden“

Breitband
© WKÖ

„Nicht nur private Haushalte, sondern ganz besonders die österreichischen Unternehmen sind von belastbarer digitaler Infrastruktur abhängig. Ein Unterschied von 50 Mbit/s wirkt sich für ein Unternehmen dramatischer aus, als für einen Haushalt“, so die Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW), Amelie Groß. Um die 5G Technologie in Österreich schnellstmöglich nutzen zu können, braucht es jetzt einen sehr konkreten Plan, der rasch und effektiv realisierbar ist. Dafür braucht es eine völlig neue Dynamik. „Wichtig dabei ist, die speziellen Bedürfnisse der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer im Auge zu haben. Sie sind die Träger des digitalen Wandels in Österreich“, ist Groß überzeugt. 

Breitband stärkt Unternehmen und schafft Arbeitsplätze

„1 Mrd. Euro Investition in Breitband schaffen laut WIFO potentiell 40.000 Arbeitsplätze. Fehlende Infrastruktur hingegen führt zu fehlenden Perspektiven und Möglichkeiten für Unternehmer und ist eine Wachstumsbremse.“, mahnt Groß. „Breitband ist schlicht und einfach die Grundlage um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Nur wenn die Betriebe auch mit der Digitalisierung mithalten können, können wichtige Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen gehalten und geschaffen werden.“

Hohe Erwartungen an den Ministerrat

Infrastrukturminister Norbert Hofer hat im heutigen „Morgenjournal“ den Zeitplan für die Umsetzung des 5G Netzes präzisiert und das Vorhaben, die digitale Infrastruktur massiv auszubauen, bekräftigt. Laut Hofer soll Österreich Vorreiter bei der 5G Technologie und damit auch zum europäischen Musterbeispiel werden. Die JW unterstützt diese Ziele und geht davon aus, dass konkrete Maßnahmen auch tatsächlich beschlossen werden: „Wir müssen der Wahrheit ins Auge blicken! Bündeln wir jetzt nicht alle Kräfte und forcieren den Wandel, werden wir einen massiven Standortnachteil haben.“ 

Konkrete Maßnahmen

Schon jetzt gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen für konkrete Maßnahmen um den Ausbau der digitalen Infrastruktur rasch voran zu treiben. Diese beginnen bei der schnelleren Abwicklung der Förderverfahren, welche aktuell rund 18 Monate benötigen. Weiters könnte etwa auf Abgaben, z.B. wenn Masten der Infrastrukturbetreiber auf öffentlichen Grundstücken vorhanden sind, verzichtet werden. Aber auch entsprechende Modelle von Investitionsanreizen für private Infrastrukturinvestitionen beziehungsweise technologieneutrale Fördermodelle für den ländlichen Raum müssen in Betracht gezogen werden. 

Die derzeitigen Zuständigkeiten müssen zukünftig besser gebündelt werden. In diesem Sinne müssen auch bei der angekündigten 5G-Strategie alle Beteiligten tatsächlich eine gemeinsame Strategie verfolgen: die Verbesserung der digitalen Infrastruktur, um die Zukunft des Wirtschaftsstandortes zu sichern.(PWK282/RH)

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