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JW ad 5G Strategie: Vom Beschleunigungsstreifen auf den Datenhighway 

Die Junge Wirtschaft unterstützt die Ankündigungen der Regierung nach dem heutigen Ministerrat zum 5G Netzausbau - Groß: „Die Politik scheint in ihrer Rolle als Ermöglicher anzukommen“

Breitband
© WKÖ

„Das Angebot zum Schulterschluss der Regierung mit der Wirtschaft stimmt mich sehr positiv. Ich sehe hier unter anderem die Absenkung des Mindestgebots bei der Frequenzversteigerung als eine wichtige partnerschaftliche Geste.“, freut sich die Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW), Amelie Groß. „Wenn die Regierung ihre Vorhaben so konsequent umsetzt wie angekündigt, schaffen wir es tatsächlich als europäischer Vorreiter vom Beschleunigungsstreifen auf den Datenhighway zu wechseln,“ so Groß.

Klare Rahmenbedingungen schaffen Sicherheit für Unternehmen

Schon lange fordert die JW die Politik auf, nachhaltige Rahmenbedingungen für einen flächendeckenden Breitbandausbau zu schaffen. „Klar ist, dass gerade der Aspekt der Rechtssicherheit für die Anbieter im Ausbau der Infrastruktur ein zentraler Faktor ist. Für junge Unternehmerinnen und Unternehmer bedeutet das hoffentlich, dass sie sich bald österreichweit auf eine hochleistungsfähige Internetverbindung verlassen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können“, hofft Groß. 

Keine Digitalisierung ohne leistungsfähiges Internet

Auch die Ankündigung, den Zeitplan für flächendeckend 100Mbit/s bis 2020 einzuhalten, freut Amelie Groß: „Diese Bandbreite ist - gemessen an unseren Ansprüchen - nur eine Zwischenstufe, aber sowohl für Unternehmen als auch private Haushalte ein wichtiger Schritt,“ erklärt Groß und schlägt in die Kerbe von Infrastrukturminister Hofer: „Ein leistungsfähiger Wirtschaftsstandort ist in der fortschreitenden Digitalisierung ohne 5G-Ausbau nicht möglich.“ 

Entschärfung der DSGVO

Sehr erfreut zeigt sich Amelie Groß über die Abänderungen im Datenschutz-Deregulierungs-Gesetz 2018. Bei Verstößen gegen die DSGVO soll das Prinzip „Beraten statt Strafen“ gelten. Die Bundesvorsitzende sieht darin eine sehr umsichtige Entscheidung des Nationalrats und große Entlastung der Unternehmen. Die mit 25. Mai in Kraft tretende DSGVO betrifft alle Unternehmen, vom EPU bis zum Konzern und stellt für die Unternehmen eine der größten Belastungen der letzten Jahre dar. Glücklicherweise wurde das von der Regierung erkannt und im Rahmen der nationalstaatlichen Möglichkeiten entschärft. (PWK296/ES)

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