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JW-Holzinger: Regierungsprogramm kann Turbo für junge Selbständige sein

Aktuelle market-Umfrage zeigt: Trotz abflauender Konjunktur bleiben junge Entrepreneure optimistisch – Top-Themen für die Jungen: Entlastung, Bildung, Klimaschutz  

Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW), und David Pfarrhofer, Institutsvorstand von market
© WKÖ/Anna Rauchenberger Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW), und David Pfarrhofer, Institutsvorstand von market

„Österreichs junge Unternehmerinnen und Unternehmer bleiben - trotz abflachender Konjunktur -  optimistisch. Nun hat auch die neue Bundesregierung mit ihren Themen und Maßnahmen den Nerv der jungen Unternehmen getroffen. Das kann als Turbo für den Optimismus der jungen Selbständigen wirken,“ betonte Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW), heute, Donnerstag, bei der Präsentation des aktuellen Konjunkturbarometers der JW auf Basis einer aktuellen Umfrage des market-Instituts unter 1.080 österreichischen Jungunternehmen. Grundsätzlich halten die Umfrageergebnisse das Niveau der letzten Monate, auch im Hinblick auf wesentliche Indikatoren wie Investitionsbereitschaft und Beschäftigung neuer Mitarbeiter. So geht weiterhin jeder dritte Jungunternehmer (34 Prozent) von einer positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Österreichs aus (vgl. Juni 2019: 41 Prozent), ein Drittel der jungen Selbständigen erwartet für 2020 eine bessere Ertragslage, und auch die Investitionsbereitschaft bleibt mit einem geringen Minus von 2 Prozent im Vergleich zur Umfrage im Juni 2019 stabil.

Langjährige Kern-Forderungen der Jungen Wirtschaft im Regierungsprogramm verankert

Top-Priorität für die Jungen und Erwartungen an die neue Bundesregierung sind die Themen Entlastung, Bildung und Klimaschutz. „Deshalb freut es uns natürlich besonders, dass viele der von der JW seit Jahren konsequent geforderten Maßnahmen nun im aktuell präsentierten Regierungsprogramm verankert sind,“ spricht Holzinger etwa die geplante Senkung der Lohn- und Einkommensteuer, die steuerliche Begünstigung von Arbeitsplätzen im Wohnungsverband, die Abschaffung der Mindes-KöSt, die Senkung des GmbH-Stammkapitals auf 10.000 Euro oder die Erleichterungen bei der Prospektpflicht an. 

Auch die im Regierungsprogramm vorgesehene Stärkung der Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sieht Holzinger als guten Ansatzpunkt. „Wir müssen Forschungsergebnisse schneller vermarkten - auch, um gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel besser zu bewältigen,“ unterstreicht die JW-Bundesvorsitzende. Daher sei es wichtig, die Innovationskraft in den Betrieben zu stärken und damit die Grundlagen für den Innovationsstandort Österreich. Die explizite Nennung von Social Entrepreneurs im Regierungsprogramm plus spezifischer Maßnahmen etwa im Finanzierungsbereich wertet Holzinger dabei positiv. 

Holzinger: Noch Potenzial bei KI und Pensionen

Hinsichtlich Digitalisierung und Innovation sind von der neuen Regierung starke Akzente bei der Bereitstellung von Infrastruktur und Ermöglichung neuer Geschäftsmodelle mit Künstlicher Intelligenz (KI), Daten & 5G Netzausbau vorgesehen. Insbesondere das Thema Regulatory Sandboxes soll die Erprobung neuer Technologien und Innovationen erleichtern. Zum Thema Künstliche Intelligenz wünscht sich Holzinger allerdings einen stärkeren Fokus auf die Nutzung des wirtschaftlichen Potenzials: „Wir wissen aus einer Accenture-Studie, dass die Wachstumsrate der österreichischen Wirtschaft durch den Einsatz von KI bis 2035 auf drei Prozent ansteigen kann. Das Szenario geht von einer um 30 Prozent höheren Produktivität der Beschäftigten in Österreich aus. Wir können es uns nicht leisten, uns diesem Thema nicht mit vollster Aufmerksamkeit zu widmen und Entscheidungen zu spät zu treffen.“ Österreichs Wirtschaft brauche vor allem ausreichend qualifizierte Fachkräfte in den Bereichen Digitalisierung und KI. Zusätzlich zur ambitionierten Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Inland in den Bereichen KI und Machine Learning (ML) müsse Österreich verstärkt Fachkräfte aus dem Ausland anwerben, zeigt sich Holzinger überzeugt. Umso wichtiger ist es, die geplanten Verbesserungen bei der Rot-Weiß-Rot-Karte konsequent umzusetzen.

Auch wenn sie die von der Regierung vorgesehenen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit der sozialen Sicherungssysteme, Stichwort Pensionen, positiv wertet, sieht Holzinger in diesem Bereich noch Aufholbedarf. Konkret müsste ein Nachhaltigkeitsautomatismus geschaffen werden, die Frühpensionen eingeschränkt werden und die Pensionsrechte harmonisiert werden. 

„Für uns als Junge Wirtschaft legt das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung die Basis dafür, dass junge Selbständige ihr unternehmerisches Potenzial künftig besser entfalten und wirtschaftlichen Erfolg für Österreich garantieren können. Wichtig ist jetzt, dass die geplanten Maßnahmen effizient umgesetzt und Reformen konsequent und vor allem nachhaltig implementiert werden“, betont Holzinger abschließend. (PWK007/ES)

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