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JW-Holzinger: Entlastungen müssen jetzt Priorität haben

Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer fordern bessere Rahmenbedingungen und Bürokratieabbau

Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft
© JW/Anna Rauchenberger Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft

Österreichs Unternehmen wünschen sich von der nächsten Bundesregierung die Fortsetzung des Entlastungskurses. Dieses Bild der großen Unternehmensumfrage, die WKÖ-Präsident Harald Mahrer und WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf am Freitag vorgestellt haben, wird von einer Detail-Analyse der Jungen Wirtschaft (JW) verstärkt: Vor allem die Bereiche Steuern, Bildung und Klimaschutz sind ein Anliegen der österreichischen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. 

„Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind die Innovationsmotoren unserer Wirtschaft. Deshalb müssen Entlastungsmaßnahmen hier Priorität haben“, betont die Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft, Christiane Holzinger. Die JW hat in ihrer halbjährlichen Konjunkturumfrage die Stimmung unter heimischen Selbstständigen unter 40 Jahren erhoben - Fazit: „66% verlangen eine Fortführung des wirtschaftspolitischen Kurses der vorherigen Bundesregierung. Der Fokus liegt auf besseren Rahmenbedingungen und Bürokratieabbau“ erklärt Holzinger.  

Lohnnebenkosten senken, Lohnverrechnung vereinfachen

Als entscheidende Reform haben die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer die Senkung der Lohnnebenkosten hervorgehoben. 80% der Befragten gaben an, dass dieses Thema von der nächsten Regierung angegangen werden müsse. Die Vereinfachung der Lohnverrechnung (41%) und die Erhöhung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (31%) wurden ebenfalls als wesentliche Prioritäten genannt. Weitere Anliegen waren u.a. die Senkung der KÖSt, die Absetzbarkeit für den Arbeitsplatz im Wohnungsverband und die Entlastung von Betriebsübergaben.

Die Ergebnisse decken sich mit langjährigen Forderungen der Jungen Wirtschaft. Für die JW-Bundesvorsitzende ist der Auftrag ihrer Mitglieder somit klar: „Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer in Österreich wissen sehr genau, was sie brauchen, um auch zukünftig erfolgreich zu sein. Wir werden dies in Richtung der nächsten Bundesregierung auch aktiv kommunizieren. Denn: Die Zukunft der Wirtschaft ist unser Job“.

Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer wollen Verantwortung übernehmen

Die österreichischen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind, trotz der gesamtwirtschaftlichen Situation, die sie eher als konstant bis positiv bezeichnen, bereit, Verantwortung zu übernehmen, zu investieren und Mitarbeiter einzustellen. 

„Die größte Herausforderung für die österreichischen Unternehmen sind seit Jahren die fehlenden Fachkräfte. Somit ist es kaum überraschend, dass über 40% der befragten Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer planen, in den nächsten Monaten MitarbeiterInnen einzustellen“, so Holzinger weiter. 

Konjunktur und Erträge

Die wirtschaftliche Entwicklung lässt auch die österreichischen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer etwas häufiger von einer Stagnation der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ausgehen. 41% glauben dennoch an einen Konjunkturanstieg, 42% an eine Stagnation. Nur 12% gehen davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage verschlechtern wird. 79% glauben dabei auch an eine positive (36%) oder konstante (43%) Entwicklung ihrer Ertragslage.

Auf die Frage, ob man in seinem Geschäft in den letzten Monaten einen Anstieg der Ausgaben bemerkt habe, antworten 16% der Befragten, dass sie einen starken Anstieg wahrnehmen, von dem sie auch stark profitieren, 31% merken einen leichten Anstieg. (PWK440/PM)

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