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JW-Groß: Beschäftigungsbonus ist Gewinn für junge Selbstständige 

JW begrüßt den Beschluss zum Beschäftigungsbonus – Umsetzung darf jedoch keinen belastendenden Bürokratiedschungel zur Folge haben

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„Mit dem Beschluss und der endgültigen Einigung zum Beschäftigungsbonus fällt vielen jungen Selbstständigen in Österreich ein großer Stein vom Herzen. Gerade sie brauchen in ihrer Gründungs- und Anfangsphase die nötige Unterstützung, um ihr unternehmerisches Potential auch entfalten zu können“, begrüßt die Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW) Amelie Groß die nun tatsächlich beschlossene Umsetzung des Beschäftigungsbonus. Damit werden die Lohnnebenkosten für alle neu eingestellten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Juli für drei Jahre gefördert.

Gleichzeitig mahnt die JW-Vorsitzende aber ein, dass der Beschäftigungsbonus keinen Bürokratiedschungel zur Folge haben darf: „Die Abwicklung des Beschäftigungsbonus muss für Unternehmen so unkompliziert wie möglich erfolgen. Denn gerade für Jungunternehmen ist es wichtig, sich voll auf die Weiterentwicklung ihres Projektes zu konzentrieren. Jede Stunde, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit unnötigen bürokratischen Arbeiten verbringen, arbeiten sie defacto nicht. Das heißt: Energie, Ressourcen und Arbeitskraft verpuffen, Wachstumsideen werden schon im Keim erstickt. Das kostet unserem Standort Innovation, Arbeitsplätze und Wertschöpfung.“

Generelle Lohnnebenkostensenkung bleibt Generalthema

Die JW kämpft seit Jahren für eine Entlastung bei den Lohnnebenkosten, insbesondere für Gründerinnen und Gründer. „Mit jeder Gründung werden in Österreich im Durchschnitt 2,4 Jobs alleine im ersten Betriebsjahr geschaffen. Aus diesem Grund brauchen wir eine langfristig spürbare Entlastung bei den Lohnnebenkosten, die über die dreijährige Laufzeit des Beschäftigungsbonus hinausgeht, und damit eine Null-Hürden-Politik für den Wirtschaftsstandort“, sagt die JW-Bundesvorsitzende abschließend mit Blick in die Zukunft. (PWK517/ES)

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