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JW-Groß zu Tax Freedom Day: “Reformschwung mitnehmen und Chancen nützen“ 

Durchschnittliche Steuerzahler werden 2017 ab 15. August für eigene Tasche arbeiten – Abwärtstrend gestoppt – Abstand zu europäischen Spitzenreitern aber weiterhin hoch

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„Im Jahr 2016 war der Österreichische Tax Freedom Day – der Tag, ab dem durchschnittliche Steuerzahler für die eigene Tasche arbeiten - am 21. August und hat damit ein beunruhigendes Rekordniveau erreicht. Ich freue mich, dass wir dieses Jahr bereits am 15. August am Ziel sind und die Bürgerinnen und Bürger, und damit auch die jungen Selbstständigen, eine Woche früher in die eigene Tasche wirtschaften“, erklärt Amelie Groß, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW). Erstmals seit 2005 hat sich der Indikator für die Abgabenbelastung wieder nach vorne verlagert. „Diese kurzfristige – einmalige – Entwicklung, deren Effekt leider verpuffen wird, liegt an der Tarifanpassung von 2016. Im internationalen Vergleich besteht aber weiterhin massiver Aufholbedarf. Sowohl 42,89 Prozent Abgabenquote als auch 47,1 Prozent Lohnnebenkosten bedeuten den sechstschlechtesten Platz in der Europäischen Union“, fasst Barbara Kolm, Direktorin des Austrian Economic Center, welches jährlich – zusammen mit dem Karl-Bräuer-Institut des Bundes der Steuerzahler Deutschlands – das Datum des Tax Freedom Day errechnet, zusammen. 

Kolm: Staat am Zug

Der Abstand zu den Spitzenreitern könnte aber verringert werden, würden endlich die schon seit zwei Legislaturperioden angekündigten strukturellen Reformen umgesetzt werden, so Kolm: Die neue Regierung muss eine Straffung der staatlichen Verwaltung, eine echte Steuerreform und Abgabenreduktion sowie eine Flexibilisierung des Arbeitsrechtes zur Entlastung der Bürger und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Republik innerhalb der ersten zwei Quartale umsetzen um den Arbeits- und Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken.“

Konjunktur kommt in Schwung

„Laut unserer jüngsten Umfrage glauben 34 Prozent der Befragten, dass sich die Konjunktur verbessern wird. Jetzt geht es darum, alles dafür zu tun, um diesem Optimismus auch eine reale Basis zu geben“, erklärt die JW-Bundesvorsitzende. Auch das Institut für Höhere Studien (IHS), geht für das Jahr 2017 von einer Wachstumsrate des realen BIP von 2,2 Prozent aus. Das bedeutet mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. 

Schwung mitnehmen: Abgabenquote weiter senken

„Ziel muss es sein, die Abgabenquote zumindest auf 40 Prozent zu reduzieren. Es wird den Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern laufend abverlangt, effizienter zu wirtschaften. Diesen Anspruch stellen wir nun auch an die öffentliche Verwaltung“, plädiert Groß und fordert ein konstant hohes Reformtempo: „Wir müssen uns weiter in die richtige Richtung bewegen. Solange das Ziel nicht erreicht ist, darf keine Chance ausgelassen werden, den entstehenden Aufschwung für den Standort Österreich anzutreiben.“ (PWK636/ES)

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