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JW-Bundestagung in Bregenz: Bewusstsein für Zukunftsthemen schärfen 

WKÖ-Präsident Mahrer, JW-Bundesvorsitzende Groß, WK-Vorarlberg Präsident Metzler und JW-Vorarlberg Vorsitzender Abbrederis sind sich einig: Junge Unternehmer und Unternehmerinnen sind der Schlüssel für einen erfolgreichen Zukunftsstandort

v.l.: JW-Vorarlberg Vorsitzender Alexander Abbrederis, JW-Bundesvorsitzende Amelie Groß, WKÖ-Präsident Harald Mahrer und WK-Vorarlberg Präsident Hans-Peter Metzler
© JW/Matthias Rhomberg v.l.: JW-Vorarlberg Vorsitzender Alexander Abbrederis, JW-Bundesvorsitzende Amelie Groß, WKÖ-Präsident Harald Mahrer und WK-Vorarlberg Präsident Hans-Peter Metzler

„Unsere jungen Unternehmerinnen und Unternehmer sind der Motor für Innovation, Wachstum und Beschäftigung. Sie verdienen jede Unterstützung, denn Sie sind eine Investition in unser aller Zukunft“, lobt Mahrer den Tatendrang und Elan der jungen österreichischen Selbstständigen.

Bregenz ist Gastgeber für die 25. JW-Bundestagung, bei der zahlreiche Gleichgesinnte, Entrepreneure und Vordenker bei Diskussionen, Vorträgen und Networking aufeinandertreffen. Die Festspielstadt ist dabei Impulsgeber für Wachstum und neue Erfolgsgeschichten.

Gründergeist 2018 ungebrochen

16.414 Gründungen im ersten Halbjahr 2018 lassen das beste Gründerjahr in der Geschichte der Republik erwarten. Das Gründerservice unterstützt dabei jährlich mehr als 45.000 Beratungen. „Unter anderem durch die Leistungen des Gründerservice haben österreichische Unternehmen im internationalen Vergleich eine überdurchschnittlich hohe Überlebenschance“, so WKÖ-Präsident Mahrer. 

Jedes neue Unternehmen schafft im Schnitt 2,4 neue Arbeitsplätze. Österreichweit fehlen dafür jedoch schon heute 162.000 Fachkräfte. „Die Ansprüche an Qualifikation steigen. Darum investieren wir, im Rahmen der WKÖ-Bildungsoffensive, in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in Aus- und Weiterbildung“, unterstreicht Mahrer.

Chancen nutzbar machen

„Junge Unternehmerinnen und Unternehmer sind unsere Innovationsmotoren, die vorangehen wollen und können. Wir brauchen Rahmenbedingungen für unsere jungen Selbstständigen, die es ermöglichen, Zukunftschancen zu nutzen”, so JW-Bundesvorsitzende Amelie Groß.

Dafür fordert die Junge Wirtschaft einen zukunftsfitten Standort. Grundlage dafür ist eine Senkung der Abgabenquote auf zumindest 40 Prozent. Aber auch der leichtere Zugang zu Investitionen. „Derzeit müssen Gründer praktisch beweisen, dass sie keine Finanzierung brauchen, um eine zu bekommen”, stellt Groß fest und fordert einen Beteiligungsfreibetrag, um privates Kapital für junge Selbstständige zugänglich zu machen.

Fokussierung auf Digitalisierung in allen relevanten Bereichen

„Wir müssen die längst bekannten Zukunftsherausforderungen für unsere Unternehmen jetzt angehen. Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern eine Umsetzungsherausforderung. Deswegen gilt: Build-Measure-Learn, und zwar schnell“, erklärt Metzler die Herangehensweise in Vorarlberg. Die gemeinsam mit dem Land Vorarlberg initiierte Digitale Agenda konzentriert sich daher vor allem auf die Umsetzung konkreter Maßnahmen.

Plattform für Dialog zu Zukunftsthemen

Unter dem Motto „Seevolution - gemeinsam weiterentwickeln“ wird bei der Bundestagung das Bewusstsein für Zukunftsthemen geschärft. Der Bodensee, als verbindendes Element der angrenzenden regionalen Wirtschaftsräume, ist daher das Testimonial und Anreizgeber für grenzüberschreitende Kooperationen. „Wir wollen eine Aufbruchstimmung schaffen und auf der Bundestagung Vernetzung und Dialog in den Vordergrund stellen“, so Abbrederis, Vorsitzender der JW-Vorarlberg. (PWK624/ES)

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