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Informations- und Consultingbranchen treiben Wirtschaftswachstum an 

Bundesspartenobmann Bodenstein: IC-Branchen verzeichnen stabile 7,4 ProzentUmsatzrentabilität - 84 Prozent weisen positives Eigenkapital auf

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Erfreuliche Bilanz zieht Robert Bodenstein, Obmann der Bundessparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), aus der jüngsten Kennzahlen-Analyse der KMU Forschung Austria für die rund 125.000 Unternehmen der Informations-, Kommunikations- und Consultingbranchen. „Die wissensbasierten Dienstleister weisen im Gesamtschnitt eine zufriedenstellende Ertragssituation auf. Mit 7,4 Prozent Umsatzrentabilität (+0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) liegen wir nahezu doppelt so hoch wie andere Wirtschaftssektoren“, freut sich Bodenstein über ein seit mehreren Jahren konstant stabiles Bild der Wirtschaftslage in den IC-Branchen.

Die Bilanzen weisen für über drei Viertel der Unternehmen ein positives Betriebsergebnis aus, wobei bei den kleineren Unternehmen bis 300.000 Euro Jahresumsatz knapp 73 Prozent ein positives Ergebnis schaffen, bei Unternehmen mit mehr als sieben Millionen Euro Jahresumsatz erwirtschaften sogar 81 Prozent ein positives Ergebnis.

Die Einnahmen-/Ausgabenrechner in der Sparte Information und Consulting haben durchschnittlich Euro 159.910 Euro betriebliche Einnahmen erwirtschaftet.

Eigenkapitalquote neuerlich gefestigt

Im Gesamtdurchschnitt sind die bilanzierenden Unternehmen der Sparte Information und Consulting mit 33,1 Prozent Eigenkapital-finanziert, womit der Aufwärtstrend der letzten Jahre fortgesetzt werden konnte (+0,5 Prozent). An der Spitze liegen die Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen mit 39,5 Prozent Eigenkapitalquote, gefolgt von Finanzdienstleister mit 37,1 und Unternehmensberater/IT mit 36,3 Prozent.

„Die Wachstumsbranchen Consulting, Informationstechnologie sowie Werbung/Marktkommunikation boomen nach wie vor, wir haben ungebrochen steigende Mitgliederzahlen und damit entsprechenden Wettbewerbsdruck – aber trotzdem schaffen es die Betriebe durch großen Einsatz, die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse in den vergangenen Jahren ständig zu verbessern und ihre Eigenkapitalbasis zu stärken. Wir sehen aus betriebswirtschaftlicher Sicht immerhin 29 Prozent aller Unternehmen der Sparte Information und Consulting bei den Top-Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von mehr als 30 Prozent und einem Gewinn vor Steuern von über 10 Prozent der Betriebsleistung. Der steigende Konkurrenzdruck in den modernen Wachstumsbranchen stellt aber auch 11 Prozent unserer Betriebe vor echte Finanzierungs- und Ertragsprobleme, wobei 7 Prozent der Unternehmen buchmäßig überschuldet sind und in der Verlustzone stehen“, zieht Bodenstein abschließend Bilanz.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Kennzahlen-Analyse von 8.460 Jahresabschlüssen von bilanzierenden Unternehmen der Sparte Information und Consulting für das Bilanzjahr 2015/2016, durchgeführt von KMU-Forschung Austria, Wien. (PWK874/ES)

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