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Industriesprecher Menz: Lobautunnel-Stopp „Verhöhnung von Wirtschaft, Bevölkerung und Umwelt“

WKÖ-Bundessparte Industrie kritisiert hohes Emissions-Aufkommen und fehlende Infrastruktur-Perspektiven

Stopp Baustelle
© Envato

In der Industrie herrscht Ärger und Verwirrung über die Entscheidung zum Stopp des Lobautunnels. Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der WKÖ: "Die gesamte Produktionswirtschaft ist vor den Kopf gestoßen und fragt sich, wo die Alternativen sind? Ein derartiges Schlüsselprojekt für die Infrastruktur der Bundeshauptstadt, das über viele Jahre zigfach geprüft wurde, mit einem politischen Handstreif vom Tisch zu wischen, ist nicht nur vollkommen unverständlich, sondern auch schädlich für den Standort.“ 

Das gilt nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch ökologischer Hinsicht, wie Menz betont: "Das Argument, mit dem Stopp etwas zum Umweltschutz beizutragen, ist schlichtweg falsch, das Gegenteil ist der Fall: Die Südosttangente ist Tag für Tag überlastet, das kommt Wirtschaft und Umwelt teuer zu stehen.“ Laut Berechnungen des ÖAMTC entstehen auf der überlasteten A23 mehr als 500 Millionen Euro an vermeidbaren Staukosten. Zusätzlich werden beinahe 75.000 Tonnen an Treibhausgasen freigesetzt – und diese Volumina fallen jeweils in nur einem Jahr an.  

"Mit dem Baustopp verhöhnt die Bundesministerin den Betrieben, der Umwelt, aber auch der Bevölkerung“, betont der Branchensprecher und verweist darauf, dass das neue Stadtentwicklungsgebiet im Norden Wiens nun ohne Perspektive auf eine verlässliche Infrastruktur dasteht. "Das trifft nicht nur tausende Bewohnerinnen und Bewohner dieser Region sowie der ganzen Bundeshauptstadt; auch die Produktionsbetriebe, für die der öffentliche Verkehr kaum eine Alternative für den Transport ihrer Waren und Güter darstellt, stehen jetzt im Regen.“

"Die Notwendigkeit nach einer zukunftsfähigen Infrastruktur, wie sie der Lobautunnel bieten würde, einfach zu negieren - das ist keine Lösung. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum sogar Dörfer und kleine Städte Umfahrungen bekommen, eine Metropole wie Wien mit rund 1,9 Millionen Einwohnern aber nicht“, unterstreicht Menz. 

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