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Industrielehre: Kunststofftechnik – ein Lehrberuf mit Zukunft

Kunststofftechniker sind für den gesamten Fertigungsablauf in der Kunststoffwaren-Produktion zuständig und planen die Produktionsabläufe. Am Beginn ihrer Ausbildung steht eine Lehre.

Natalie Kern bei der Arbeit
© Geberit Natalie Kern bei der Arbeit

Genau diesen Weg ist Natalie Kern bei der Firma Geberit gegangen. Die heute 18-Jährige begann mit 15 Jahren eine Lehre zur Kunststofftechnikerin. Mittlerweile ist sie im 4. Lehrjahr und wird 2021 ihren Lehrabschluss machen. "Ich habe mich schon immer für Technik interessiert, die Lehre Kunststofftechnik war für mich genau die richtige Entscheidung." Spaß an einer körperlichen Tätigkeit, Genauigkeit und technisches Verständnis sind einige der wichtigsten Voraussetzungen für einen Job als Kunststofftechnikerin. "Was ich besonders mag ist, dass ich jeden Tag für den ganzen Prozess verantwortlich bin: von der Herstellung bis zur Fertigstellung eines Produkts. Und dass ich um einiges mehr verdiene als meine Freunde in anderen Lehrberufen ist natürlich auch ein großer Vorteil."

"Dass wir gute Lehrlinge haben und im Betrieb das notwendige Knowhow bestens vermitteln, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen, die unsere Lehrlinge regelmäßig bekommen", sagt Helmut Schwarzl, Geschäftsführer von Geberit. In den letzten Jahren wurde auch die Lehre mit Matura im Unternehmen besonders gefördert. 

Kunststoff – das Material der Zukunft

Kunststoff ist noch ein sehr junger Werkstoff und trotzdem bereits unverzichtbar. So ist er etwa für Maßnahmen gegen den Klimawandel von zentraler Bedeutung. Kein Werkstoff lässt sich so vielseitig verarbeiten und hat so vorteilhafte Eigenschaften. Angesichts des großen Potenzials – auch in Zusammenhang mit Kunststoffen aus biogenen Rohstoffen – gibt es gerade im Bereich Kunststofferzeugung und -verarbeitung spannende Jobmöglichkeiten. 

Der vielfältige Tätigkeitsbereich des Kunststofftechnikers

Kunststofftechniker stellen Kunststoffartikel, Halbfabrikate und Bauteile her. Die Palette der Produkte reicht dabei z. B. von Rohren, Folien, Schläuchen und diversen Kunststoffverpackungen über Kunststoffteile für Bauzwecke, Geräte- und Maschinenteile (z. B. Gehäuse, Zahnräder, Scheiben), Einrichtungsgegenstände (z. B. Sanitärartikel) bis hin zu Bauteilen für Fahrzeuge und Flugzeuge.

Sie bedienen, steuern und programmieren verschiedene, meist computergesteuerte Produktionsanlagen (z. B. Spritzgussanlagen), wenden aber auch mechanische Verfahren wie z. B. Sägen, Bohren, Schneiden, Kleben, Löten oder Härten an. Kunststofftechniker arbeiten in Werkstätten und Werkhallen von Betrieben der Kunststoffverarbeitung im Team mit Berufskollegen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften. 

Zahlen und Fakten zur Lehre Kunststofftechnik

In Österreichs chemischer Industrie werden zurzeit 77 Kunststofftechniker ausgebildet, österreichweit über alle Branchen verteilt erlernen derzeit 400 Jugendliche diesen Lehrberuf. Die Lehre dauert 4 Jahre, im 4. Lehrjahr beträgt das Lehrlingseinkommen in der chemischen Industrie bereits 1.704 Euro.

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