th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Industrielehre: Chemieverfahrenstechnik – eine gefragte Ausbildung

Genauigkeit und technisches Verständnis sind einige der wichtigsten Voraussetzungen für diesen Job

Thermo Fisher
© Thermo Fisher

In der chemischen Industrie sind Chemieverfahrenstechniker von großer Bedeutung. Sie sind für den gesamten Fertigungsablauf in der Chemie-Produktion zuständig und kontrollieren die Produktionsabläufe. Am Beginn ihrer Ausbildung steht eine Lehre. 

Diesen Weg ist auch David Wögerbauer bei der Firma Thermo Fisher Scientific Linz gegangen. Der heute 19-jährige begann mit 16 Jahren eine Lehre zum Chemieverfahrenstechniker. Mittlerweile   hat er im Jänner seinen Lehrabschluss gemacht. 

"Technik und Naturwissenschaft haben mich schon immer begeistert. Deswegen war eine Lehre zum Chemieverfahrenstechniker genau das Richtige für mich“, begründet David seine Entscheidung für den Lehrberuf. Spaß an einer körperlichen Tätigkeit, Genauigkeit und technisches Verständnis sind einige der wichtigsten Voraussetzungen für diesen Job. „Ich steuere die ganze Anlage und kontrolliere die Prozesse auf Sicherheit und Qualität. Das ist eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit. Im Labor sind Geduld und Genauigkeit gefragt. Ein hohes Maß an Lernbereitschaft muss man für diesen Job schon mitbringen.“ Und dass er um einiges mehr verdiene als seine Freunde in anderen Lehrberufen ist natürlich auch ein entscheidender Vorteil.

Chemische Industrie – eine unentbehrliche Branche

Eine Lehre in der chemischen Industrie ist nicht nur abwechslungsreich und spannend, sie auch zukunftssicher. Die Branche bietet mit ihren Innovationen die Lösungen für viele globale Herausforderungen, wie erst aktuell die Pandemie gezeigt hat: Desinfektionsmittel, Gummihandschuhe, hygienische Verpackungen für Lebensmittel, Medikamente und natürlich auch die Impfungen haben viel zur Bekämpfung von Covid-19 beigetragen. Aber auch ohne Corona ist die chemische Industrie eine gefragte Branche und gerade im Bereich Klimaschutz unverzichtbar. Der Bedarf an Chemieverfahrenstechnikern ist seit dem Jahr 2000 um mehr als 50 Prozent gestiegen.

Der vielfältige Tätigkeitsbereich des Chemieverfahrenstechnikers

Chemieverfahrenstechniker steuern, kontrollieren und warten Anlagen, um chemische Produkte herzustellen (z. B. Medizinprodukte, Kunststoffe, Düngemittel oder Lacke). Die großen und größtenteils computergesteuerten Produktionsanlagen für die chemische Verarbeitung werden von ihnen gereinigt, vorbereitet und eingestellt. Sie beschicken die Maschinen mit den benötigten Rohstoffen und bedienen die Anlagen zur mechanischen, physikalisch-chemischen oder thermischen Trennung, Entstaubung oder Gasreinigung und überwachen und dokumentieren den Prozess mittels moderner Prozessleitsysteme und Computertechnik. Sie entnehmen Proben zur Untersuchung in Betriebslabors, überprüfen Stoff- und Zustandsgrößen und erkennen und beseitigen Störungen im Produktionsablauf.

Zahlen und Fakten zur Lehre Chemieverfahrenstechnik

In Österreichs chemischer Industrie werden zurzeit 262 Chemieverfahrenstechniker ausgebildet, österreichweit über alle Branchen verteilt erlernen derzeit 292 Jugendliche diesen Lehrberuf. Die Lehre dauert 3 1/2 Jahre, im 4. Lehrjahr beträgt das Lehrlingseinkommen in der chemischen Industrie bereits 1.738 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kunsthandwerk

WKÖ-Kunsthandwerke: Weniger Bürokratie für Abhaltung von Märkten

Bundesinnungsmeister Wolfgang Hufnagl erfreut: Bewilligungspflicht bei Behörde und der Mindestabstand entfallen mehr

Lebensmittel im Regal

WKÖ-Lebensmittelhandel: Mehr als 80 Prozent der Wertschöpfung wieder in Mitarbeiter investiert

Neue Economica-Studie belegt: Heimischer Lebensmittelhandel erzielt selbst niedrige Renditen, trägt massiv zum Umsatz der Landwirtschaft und Verarbeitung bei. mehr