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Industrielehre Verpackungstechnik: Vom Lehrling bis zum Manager

Wer Freude an neuen Technologien, Sinn für Farben und Formen hat und Teamarbeit mag, ergreift den Lehrberuf Verpackungstechnik: Karrierechancen inklusive!

Job mit Zukunft. Laura S., Lehrling im 2. Jahr bei der Rondo Ganahl AG in Frastanz (Vorarlberg) ist begeistert über die abwechslungsreiche Ausbildung mit vielseitigen Berufschancen.
© Rondo Ganahl AG/Weissengruber

Verpackungen sind unverzichtbar. Ob Versandpaket vom Onlineshop, die Regal-Verpackung für Müsli, die Kompaktsteige für Obst oder Gemüse und vieles mehr. Papier, Karton und Wellpappe zählen zu den umweltfreundlichsten Verpackungsmaterialien. Sie werden aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt. Knapp 90 Prozent der in Österreich produzierten Verpackungen aus Papier, Karton und Wellpappe werden über das Recycling wiederverwertet.

Eine gute Verpackung muss eine Vielzahl an Aufgaben und Funktionen erfüllen: Sie muss das verpackte Gut vor Beschädigung, Verunreinigung oder Mengenverlust schützen. Sie muss für einen hohen Hygienefaktor sorgen – etwa bei frischem Obst und Gemüse oder bei dringend benötigten Medikamenten. Und im Supermarktregal erzeugt die Verkaufsverpackung den ersten kaufentscheidenden Eindruck und wird damit zum Markenbotschafter für das Produkt.

Industrielehre mit Zukunft

Der Lehrberuf Verpackungstechnik ist der 'Hauptberuf' der industriellen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK) und hat sich in den letzten Jahren stark verändert: Aus einem Lehrberuf mit einem hohen Anteil an mechanischen Tätigkeiten entstand ein Beruf mit vielfältigen technischen und digitalen Aufgaben. VerpackungstechnikerInnen entwickeln nachhaltige Verpackungen, die das Packgut optimal schützen und gleichzeitig auf die Umwelt achten. Sie arbeiten an High-Tech-Maschinen, steuern und planen die einzelnen Produktionsschritte und erfüllen die Wünsche ihrer Kunden ganz genau.

Eine packende Zukunft

Die Lehre vermittelt sowohl technische wie auch wirtschaftliche und ökologische Grundlagen. Die Lehrzeit beträgt dreieinhalb Jahre.
"Verpackungen, die Produkte und vor allem unsere Umwelt schützen, brauchen wir alle. Diese mitgestalten und entwickeln zu dürfen, macht mir unheimlich viel Spaß", erzählt Laura S., Lehrling bei der Rondo Ganahl AG in Frastanz (Vorarlberg).

Bei der Rondo Ganahl AG – einem Spezialisten für Papier, Wellpappe, Verpackungen und Recycling – ist man stolz darauf, vielen jungen Menschen eine attraktive Lehrausbildung in einem vielseitigen Betätigungsfeld zu ermöglichen. "Die Jugendlichen von heute sind unsere gut ausgebildeten Fachkräfte von Morgen. Deshalb achten wir darauf, ihnen das notwendige Know-How bestens zu vermitteln," so Hubert Marte, Vorstandsvorsitzender der Rondo Ganahl AG.

Und so kann es auch mal vorkommen, dass der Karriereweg in der Verpackungsbranche sehr steil nach oben führt: Vom Lehrling bis zum Manager. Denn, wer nach einer Lehre – die auch mit Matura möglich ist – eine Weiterbildung sucht, kann das Bachelor-Studium Verpackungstechnologie an der Fachhochschule absolvieren. 

So nachhaltig, so innovativ

Ein Charakteristikum der PROPAK Industrie ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen, die umweltschonende Gestaltung von Produkten und die emissionsarme Produktion. Wellpappe-Verpackungen, Faltschachteln und Papierwaren ganz allgemein sind ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Insbesondere die Verwendung von Recyclingmaterial und eine hocheffiziente Sammlung und Verwertung weisen die PROPAK als DIE Kreislaufwirtschaft aus.

Zahlen, Daten, Fakten zur PROPAK-Industrie

Die PROPAK-Industrie bildet insgesamt 233 Lehrlinge in 21 Lehrberufen aus. 87 davon im Lehrberuf Verpackungstechnik. Die Branche umfasst 90 Unternehmen mit 8.900 Beschäftigten, die jährlich 1,2 Mio Tonnen Produkte aus Papier und Karton im Wert von 2,4 Milliarden Euro erzeugen. Unternehmen bieten stabile Arbeitsplätze mit sehr guten Karrierechancen. (PWK531/PM)

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