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Industrie: Kluge Investitionsförderung ist Gebot der Stunde

Konkurrenzfähigkeit und Attraktivität des heimischen Wirtschaftsstandortes weiter heben

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„Eine kluge Investitionsförderung ist das Gebot der Stunde, um die noch andauernde Zurückhaltung der Betriebe bei Investitionen zu brechen und damit wesentlich dazu beizutragen, dass die heimische Industrie einen soliden Wachstumspfad einschlägt“; betonte heute, Dienstag, der Obmann der Bundessparte Industrie in der WKÖ, Sigi Menz. Neben den wichtigen Effekten für die großen Industriebetriebe sei die Wirkung auf verwandte und nachgelagerte Branchen nicht zu unterschätzen. Deshalb sei die nun geplante Investitionszuwachsprämie als richtungsweisend zu werten, so Menz. 

Studie belegt: Investitionen seit 2009 rückläufig

Vergleiche man die Situation mit Deutschland, so zeige sich, dass Investitionen in sogenannte Sachanlagen im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent stiegen und damit so stark wie seit 2011 nicht mehr.  Auch hier war krisenbedingt 2009 ein Einbruch zu verzeichnen gewesen. Im EU- und OECD-Vergleich hingegen war in den Vorjahren die Investitionsschwäche in Österreich signifikant höher, Investitionen in Maschinen stagnieren seit 2011 bzw. sind real sogar rückläufig, erinnert Menz an eine 2015 veröffentlichte Studie der WU-Wien. Konkret ist im Zeitraum 2000-2014 die Nettoinvestitionsquote der Unternehmen von 13,5% auf 5,2% eingebrochen, also um mehr als 60 Prozent.

Senkung der KöSt für Konkurrenzfähigkeit unabdingar

„Wer die Investitionen der Leitbetriebe stimuliert, liefert eine wesentliche Grundlage dafür, dass Jobs geschaffen werden und die heimische Wirtschaft konkurrenzfähig bleibt. Jetzt gilt es, dass analog zu Deutschland auch in Österreich das Investitionsniveau anzieht, denn dies wird ausschlaggebend dafür sein, dass wir uns weltweit weiterhin erfolgreich behaupten können. Ein Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit muss auch weiterhin eine Senkung der KöSt sein um gerade im internationalen Umfeld attraktiv zu sein“, so der Industrieobmann. (PWK156/us)

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