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Industrie legt Eckpunkte für den Weg zur Klimaneutralität vor

WKÖ-Bundesspartenobmann Menz: „Wettbewerbsfähigkeit der Industrie stärken heißt Beschäftigung und Wohlstand sichern“

Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der WKÖ
© WKÖ/BSI

"Die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf globaler Ebene bekämpfen und gleichzeitig selbst erfolgreich Klimaschutz im eigenen Unternehmen umsetzen – hinter diesem Ziel stehen die heimischen Industriebetriebe. Die Politik hat – national ebenso wie auf europäischer Ebene – mit dem Fit-for-55-Paket der EU und dem österreichischen Regierungsprogramm - äußerst ambitionierte Vorgaben vorgelegt; auf dem Weg zur Klimaneutralität gibt es derzeit - noch viele offene Fragen. Unsere Betriebe brauchen Antworten darauf und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Deswegen haben wir nun in einer Resolution unsere Forderungen an die Politik festgehalten.“, betont Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

In diesen 12  Eckpunkten bringt die Bundessparte Industrie den Handlungsbedarf auf den Punkt: 

  1. Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiepreise gewährleisten
  2. Raschen Zugang zu klimafreundlichen Energien schaffen
  3. Wasserstoffhochlauf vorantreiben
  4. Versorgung mit den für den Green Deal erforderlichen Rohstoffen sichern
  5. Klimaschutz UND Wettbewerbsfähigkeit stärken
  6. Zielerreichung durch Rechtsrahmen und Instrumentenmix unterstützen
  7. Förderrahmen für Klimaneutralität ausbauen
  8. Ökosoziale Steuerreform investitionsfreundlich und technologieoffen ausgestalten
  9. Klimaschutzverträge als Schlüsselelement evaluieren
  10. Energieeffizienz praxisnahe verbessern
  11. Steuerungsgremium zur Transformation der Industrie einrichten
  12. Dem EU-Klimapaket eine industriepolitische Perspektive geben 

Menz: "Wirksamer Klimaschutz kann nur gemeinsam mit der Industrie gelingen. Unsere Forderungen sind kein Selbstzweck. Nur wenn die österreichischen Industriebetriebe während dieser umfassenden Transformation erfolgreich wirtschaften und international wettbewerbsfähig bleiben, können sie weiterhin Arbeitsplätze und Wohlstand sichern. Deswegen ist es unabdingbar, dass Hürden abgebaut und die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehören rasche Genehmigungsverfahren und ein umfassender Schutz vor Carbon Leakage ebenso wie Maßnahmen zur Entlastung und Investitionsankurbelung, die in der Ökosozialen Steuerreform vorgesehen sind. Entscheidend ist jedoch, dass nicht nur die EU ihre Ambitionen verstärkt, sondern auch die anderen großen Wirtschaftsräume ihre Ziele nachbessern und diese auch rechtlich verbindlich verankern. (PWK689/PM)

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