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Industrie fordert kluge Entlastungspolitik mit weniger Steuern und mehr Investitionsanreizen

WKÖ-Industrieobmann Menz für Senkung der Körperschaftsteuer – Weniger Steuerlast bringt mehr Wachstum und sichert die Arbeitsplätze im Land

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"Die heimische Wirtschaft kommt in Fahrt. Jetzt gilt es, nachhaltige Reformen umzusetzen“, sagt Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Menz fordert eine rasche Umsetzung der angedachten Senkung der Körperschaftsteuer von 25 auf 21 Prozent. "Österreich ist nach wie vor ein Hochsteuerland“, verdeutlicht der Spartenobmann die Problematik. Eine Senkung der Körperschaftsteuer sowie auch der Einkommensteuer würde die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs verbessern und den aktuellen wirtschaftlichen Aufschwung nach der Covid-Krise absichern. "Damit sichern wir den Bestand von Unternehmen und Arbeitsplätzen in Österreich“, betont Menz.

Konjunkturbelebung durch Steuersenkung

Ein Rechenbeispiel macht deutlich, welchen Effekt die Reduktion des Steuersatzes von 25 auf 21 Prozent hätte: Aktuell zahlt ein als GmbH geführter Produktionsbetrieb bei einem Gewinn von 1.049.152 Millionen Euro eine Körperschaftsteuer von 262.288 Euro. Bei einem Steuersatz von 21 Prozent beliefe sich die Steuerlast auf 220.321,92 Euro. Die Steuerersparnis aufgrund der Tarifreform würde also 41.966,08 Euro betragen.

Die Industrie und die damit verbundene und für Österreich so wichtige Exporttätigkeit sind ein Garant für Arbeitsplätze im Land. Daher sei es umso wichtiger, jetzt die Industriebetriebe in Österreich zu stärken, betont Menz. Sie müssten daher sowohl durch eine geringere Steuerlast als auch durch Entlastungen im Gegenzug zur höheren CO2-Bepreisung unterstützt werden.

"Wir brauchen nachhaltige Maßnahmen“, fordert Menz. Dazu würden - neben weiteren für eine höhere Krisenfestigkeit dringend gebotenen Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals, wie die vom BMF kürzlich präsentierte fiktive Eigenkapitalverzinsung - auch Investitionsanreize zählen, etwa eine geringere Besteuerung nicht entnommener Gewinne. Schließlich seien Investitionen ein wichtiger Hebel für die Konjunktur und die gelte es nun am Laufen zu halten. (PWK 386/DFS)

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