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Immer mehr Österreicher wünschen sich eine staatliche Förderung für die betriebliche Altersvorsorge

Aktuelle Umfrage von Peter Hajek für das Aktienforum belegt signifikanten Anstieg

Pensionsvorsorge
© WKÖ

71 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sehen eine staatliche Förderung von betrieblicher Altersvorsorge in Pensionskassen als sehr gute bzw. gute Idee an. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Peter Hajek im Auftrag des Aktienforums in Österreich. Seit der letzten Umfrage im Jahr 2017 ist dieser Wert um acht Prozentpunkte gestiegen (2017: 63 Prozent). Auch die steuerliche Begünstigung auf Veranlagen zur privaten Pensionsvorsorge sehen die Befragten als zunehmend wichtig: aktuell befürworten dies bereits 77 Prozent der Befragten (2017: 71 Prozent). 

„Die Österreicherinnen und Österreicher haben die Zeichen der Zeit längst erkannt. Nachdem in den nächsten zehn Jahren die Jahrgänge der Babyboomer in Pension gehen werden, wird der Druck auf das Pensionssystem steigen“, erklärt Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen. „Ein Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge als nachhaltige Ergänzung zur staatlichen Pension macht daher nicht nur aus Sicht führender Ökonomen Sinn. Auch die Bevölkerung fordert dies zunehmend.“

Klares Bekenntnis im aktuellen Regierungsprogramm zur ergänzenden Pensionsvorsorge

Die neue Regierung hat sich im Regierungsprogramm klar dazu ausgesprochen, das österreichische Pensionssystem auch für die nachkommenden Generationen zu sichern. Im Programm wird festgehalten, dass ergänzend zur staatlichen Pensionsvorsorge auch entsprechende Rahmenbedingungen für die private Pensionsvorsorge (in Form von betrieblichen und individuellen Zusatzpensionen) zu schaffen sind.

Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
© FV Pensionskassen Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Ansätze für sinnvolle staatliche Förderung liegen bereits am Tisch

Zum Thema staatliche Förderung gibt es von Seiten der Pensionskassen bereits seit Jahren konkrete Vorschläge: Die steuerliche Absetzbarkeit der Arbeitgeberbeiträge ist bereits seit langem geregelt. Wichtig für die Nachfrage und damit weitere Verbreitung des Pensionskassenmodelles ist die Gleichstellung, d. h. steuerliche Absetzbarkeit der Arbeitnehmerbeiträge. Ebenso gleichzustellen sind hier die Eigenbeiträge der Arbeitgeber (geschäftsführende/r Gesellschafter) für sich selbst. Die Absetzbarkeit dieser Beiträge ist zurzeit nicht gegeben. In der Ausgestaltung der Förderung der Arbeitnehmerbeiträge wäre es sinnvoll, bei den sogenannten unteren Einkommensschichten anstelle der steuerlichen Absetzbarkeit ein Prämienmodell vorzusehen.

Sehr positiv bewertet der Fachverband der Pensionskassen auch, dass Rahmenbedingungen für einen Generalpensionskassen-Vertrag geschaffen werden sollen. „Damit könnte endlich für alle Österreicherinnen und Österreicher die Basis für eine ergänzende betriebliche Altersvorsorge geschaffen werden“, erklärt Andreas Zakostelsky. 

Über den Fachverband der Pensionskassen

Der 1992 gegründete Fachverband der Pensionskassen ist die Vertretung aller betrieblichen und überbetrieblichen Pensionskassen Österreichs und gehört zur Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich. Derzeit sind fünf überbetriebliche und drei betriebliche Pensionskassen Mitglied im Fachverband.

Bei Pensionskassenverträgen zahlen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen in Pensionskassen monatlich Beiträge ein, die später in der Pension verzinst ausbezahlt werden. Derzeit haben über 976.000 ÖsterreicherInnen Anspruch auf eine Firmenpension. Insgesamt veranlagen die acht Pensionskassen ein Vermögen von über 24,5 Mrd. Euro – sie sind der größte private Pensionszahler Österreichs. (PWK050/JHR)

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