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Hotellerie und Gastronomie blicken mit Zuversicht auf die Sommersaison

Gedämpfte Stimmung aus der Stadthotellerie - Umsatzrückgänge im Vorjahresvergleich 

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© (C) Franz Faltermaier/Corbis

Die aktuelle Stimmungslage in Hotellerie und Gastronomie ist trotz der nach wie vor von der Corona-Pandemie geprägten Situation gut. Das zeigt eine topaktuelle market-Umfrage, die beim Sommergespräch der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie der Wirtschaftskammer Österreich präsentiert wurde. "Rund zwei Drittel der Betriebe blicken positiv auf die Sommersaison und sind mit deren Verlauf zufrieden“, betonen Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbands Hotellerie, und Mario Pulker, Obmann des Fachverbands Gastronomie. Die Stimmung in den Städten ist allerdings etwas gedämpfter und im Vergleich zum Vorjahr spüren auch mehr Betriebe  Umsatzrückgänge. 

Alles in allem bestimmt jedoch das Prinzip Zuversicht den Blick in die Zukunft.“
Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker unisono

Weitere wichtige Ergebnisse der Umfrage, für die im Juli dieses Jahres 500 Hotellerie- und Gastronomiebetriebe befragt wurden:  

  • Die Betriebe rechnen in der Sommersaison mit einer Auslastung von etwa 45 Prozent.
  • Die Hauptherkunftsmärkte bleiben Österreich und Deutschland, auch wenn Österreich im Vergleich zu vor der Pandemie nun etwas stärker vertreten ist.
  • Tourismus findet immer kurzfristiger statt - drei Viertel der Betriebe geben an, dass Buchungen immer kurzfristiger getätigt werden.
  • In der Gastronomie hat sich der Trend zu Regionalität in der Corona-Pandemie noch verstärkt: Jeder zweite Betrieb bietet den Gästen nun verstärkt regionale Produkte an.
  • Die 3G-Regel wird laut den Betrieben von der großen Mehrheit der Gäste akzeptiert, immerhin ein Drittel berichtet aber auch von Beschwerden der Gäste bei der Kontrolle.
  • Die Hälfte der Betriebe geht davon aus, dass durch Maßnahmen wie Impfungen und grüner Pass auch wieder mehr ausländische Gäste kommen werden. Zudem berichten die Hotellerie-Betriebe, dass die Nachtestungen im Betrieb gut funktionieren.

Krise ist noch nicht vorbei

Die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen während der Pandemie waren für den Großteil der Betriebe von zentraler Bedeutung. Besonders der Umsatzersatz für geschlossene Betriebe, aber auch der Fixkostenzuschuss und die Kurzarbeit waren wichtige Unterstützungsmaßnahmen. Und auch der Ausfallbonus wird von vielen Betrieben in Anspruch genommen.

Ebenso klar ist aus Sicht der Branchenvertreter Kraus-Winkler und Pulker, dass die Krise für Hotellerie und Gastronomie noch nicht vorbei ist. "Jetzt geht es darum, gut durch den Winter zu kommen. Wir brauchen weiterhin Unterstützung und Erleichterungen, insbesondere auch eine Verlängerung des fünfprozentigen Mehrwertsteuersatzes für Speisen und Getränke“, so Pulker.

Auch Hotellerie-Obfrau Kraus-Winkler hält »weitere flankierende Maßnahmen für notwendig, damit die Betriebe gut durch den Winter kommen -  unter anderem gute Bedingungen für das Impfen und Testen und Maßnahmen zur Rekapitalisierung und Stabilisierung der Branche ».

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