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Hotellerie begrüßt neues Regierungsprogramm 

Fachverbandsobmann Sigi Egger ortet neue Wirtschafts- und Tourismusgesinnung

Sigi Egger, Obmannes des Fachverbandes der Hotellerie, und Geschäftsführer Matthias Koch
© WKÖ Sigi Egger, Obmannes des Fachverbandes der Hotellerie, und Geschäftsführer Matthias Koch

Das neue Regierungsprogramm stimmt Sigi Egger, Obmannes des Fachverbandes der Hotellerie, zuversichtlich. Nach den Belastungen und dem Reformstau der Vorjahre zeichnet sich nun endlich ein positiver Gegentrend sowie ein Umdenkprozess in der Politik in puncto Entbürokratisierung und Verwaltungsvereinfachung ab.

Für die Hotellerie zu begrüßen sind vor allem 

  • die Senkung der Mehrwertsteuer auf Beherbergung von 13 Prozent auf 10 Prozent,
  • die Anpassung der Abschreibungsdauer an die tatsächliche Nutzungsdauer, 
  • die Regionalisierung der Mangelberufsliste und Erweiterung der Rot-Weiß-Rot Card, 
  • die Verkürzung der Ruhezeit von 11 auf 8 Stunden, 
  • die rasche Erweiterung der Genehmigungsfreistellungsverordnung für Beherbergungsbetriebe bis 30 Betten, 
  • die gleichen Pflichten für Plattformen wie Airbnb & Co, 
  • Entschärfung des Kumulationsprinzips zur Vermeidung von behördlichen Strafexzessen, 
  • die Umsetzung des Saisonverlängerungsmodells sowie die Erweiterung der Arbeitszeitspielräume zur Saisonverlängerung


„Es ist erfreulich“, so der Fachverbandsobmann, „dass wir uns mit unseren Forderungen bei den Regierungsverhandlungen in wesentlichen Punkten dursetzen konnten. Nicht zuletzt ist das auch das Verdienst unserer Bundesspartenobfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher, die an der Spitze der Tourismus-Verhandlungsgruppe stand. Ich appelliere nun an die neue Regierung, die versprochenen Maßnahmen so zeitnah wie möglich umzusetzen. Diese positive Tourismusgesinnung muss genützt werden, um die Potentiale des heimischen Tourismus stärker auszuschöpfen und sich gegenüber der internationalen Konkurrenz zu behaupten.

Fachverband Hotellerie

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,06 Millionen Betten. Mit über 41 Millionen Ankünften und knapp 141 Millionen Nächtigungen leistet die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. 
(PWK974)

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