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Hotellerie begrüßt das entschlossene Vorgehen der Europäischen Kommission gegenüber Airbnb

Susanne Kraus Winkler: „Verpflichtungen für Airbnb sind ein wesentlicher Etappenerfolg jahrelanger interessenpolitischer Verhandlungen für faireren Wettbewerb“

Hotelzimmer
© WKÖ

Der Fachverband Hotellerie begrüßt die heutige Ankündigung von Kommissar Jourová über die Verpflichtung von Airbnb, den Forderungen der Kommission und der Verbraucherbehörden der EU nachzukommen. „Damit wurde ein wesentlicher Etappenerfolg jahrelanger interessenpolitischer Verhandlungen für faireren Wettbewerb erzielt“, merkt Susanne Kraus Winkler, Branchensprecherin der Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), an. Die von Airbnb durchzuführenden Maßnahmen sollen zu einem gerechteren Tourismusmarkt in Europa beitragen, von dem insbesondere die Verbraucher profitieren. HOTREC fordert seit langem, gewerbliche und private touristische Wohnraumvermietung in der so genannten kollaborativen Wirtschaft zu unterscheiden, um einen fairen Wettbewerb zu fördern. 

Einlenken von Airbnb bestätigt Forderungen der Hotellerie

Die weltweit agierende Plattform für die Buchung und Vermietung von Unterkünften Airbnb hat sich zu einer Reihe von Änderungen seiner Nutzungsbedingungen verpflichtet, um sie mit den EU-Verbraucherregeln in Einklang zu bringen. Dabei geht es um transparentere Preisangaben sowie um eine klare Unterscheidung, ob ein Angebot von privaten Gastgebern oder von professionellen Anbietern kommt. Auch soll in Zukunft sichergestellt sein, dass Verbraucher alle verfügbaren Rechtsmittel nutzen können. Airbnb wird künftig deutlich ausschildern, dass Verbraucher berechtigt sind, bei Gerichten in ihrem Wohnsitzland klagen zu können. Die weltweit agierende Plattform hat bis Ende 2018 Zeit, diese Änderungen auf allen EU-Sprachversionen ihrer Website vorzunehmen. „Ich sehe im Einlenken von Airbnb gegenüber den Forderungen der Europäischen Kommission eine klare Bestätigung der bisherigen Forderungen der europäischen Hotellerie“, so Kraus-Winkler.

Mehr Transparenz und Ehrlichkeit

Andrea Steinleitner, die Beauftragte für Fragen zur touristischen Wohnraumvermietung im Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), hofft, dass die bisherige Unklarheit bei der Preis- und Produktdarstellung damit endlich ein Ende nimmt. Bisher sei nämlich für den zahlenden Gast nicht ersichtlich, ob Mehrwertsteuer oder Ortstaxe anfallen. Damit kam es zu Preisverzerrungen. Kraus-Winkler und Steinleitner verbinden mit der heutigen Ankündigung von Airbnb die Hoffnung, dass künftig auch andere Anbieter auf mehr Transparenz und Ehrlichkeit setzen werden.  

Für beide Fachverbandsvertreterinnen ist das Einlenken von Airbnb ein wesentlicher Etappenerfolg jahrelanger interessenpolitischer Verhandlungen: „Die gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen müssen endlich mit den rasanten technologischen Entwicklungen gleichziehen. Dafür machen wir uns auch weiter stark“, so Susanne Kraus-Winkler und Andrea Steinleitner. (PWK620/JHR)

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