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Hotellerie-Egger: ÖVP Wahlprogramm mit richtigem Fokus 

Fachkräftemangel im Tourismus stoppen - Arbeitszeitflexibilisierung, Steuersenkung und Infrastrukturausbau ausschlaggebend für Standort Österreich

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„Hotellerie muss Spaß machen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss den Betrieben wieder ihre unternehmerische Freiheit zurückgegeben werden, damit sie ihrer eigentlichen Kernaufgabe nachgehen können: Nämlich dem Gast einen einzigartigen Aufenthalt zu ermöglichen“, bringt Siegfried Egger, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), auf den Punkt. Der Branchensprecher sieht im heute, Dienstag, von Bundesminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz präsentierten Wahlprogramm den richtigen Fokus. „Die Bedeutung unserer Branche wurde erkannt und unsere Forderungen haben Gehör gefunden“, begrüßt Egger die konkreten Ziele‚  Österreich als Tourismusstandort wieder wettbewerbsfähig zu machen, sowie den Fachkräftemangel zu stoppen.

Arbeitszeitflexibilisierung für Branche bahnbrechend

Kurz spricht sich zudem für praktikable Arbeitszeiten aus - immer in Abstimmung auf betrieblicher oder Branchen-Ebene. Zur flexibleren Gestaltung soll ein Zeitwertkonto bzw. „Arbeitszeit-Sparbuch“ eingerichtet werden. „Um weiterhin ein starker Arbeitgeber zu bleiben, ist die Arbeitszeitflexibilisierung mit differenzierten Modellen für unsere Branche bahnbrechend. Dringend notwendig sind jedenfalls anpassungsfähige Rahmenbedingungen bei geteilten Diensten und der dadurch verkürzten Nachtruhe“, so Egger nachdrücklich. 

Infrastrukturausbau: Grundvoraussetzung für hürdenfreies Arbeiten

Neben der bereits angekündigten Senkung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen von 13 auf zehn Prozent und der Senkung der Lohnnebenkosten, die der Fachverbandsobmann begrüßt, ist der Infrastrukturausbau eine weitere ausschlaggebende Grundvoraussetzung für hürdenfreies Arbeiten. Zu dem im Programm angeführten Ausbau von Mobilität und Infrastruktur auch im ländlichen Raum ergänzt Egger: „Gerade an abgelegenen Orten erleben unsere Unternehmer einen klaren Wettbewerbsnachteil, der zügig gelöst werden muss. Deshalb ist hier die Aufstockung der vorgesehenen Breitbandmilliarde notwendig. Im Vergleich dazu sind es in Deutschland rund 100 Milliarden Euro, die dafür eingesetzt werden.“ Auch die geplante Vereinfachung und Flexibilisierung der Abschreibungsregelungen begrüßt Egger.

Die österreichische Hotellerie und Gastronomie verzeichneten im Vorjahr wieder einen Beschäftigungsrekord. Der Hotellerie-Sprecher abschließend: „Der Tourismus boomt und hat einen großen Anteil an der heimischen Wirtschaftskraft. Damit das erhalten bleibt, fordern wir an dieser Stelle auch einen österreichweiten Zuschuss beim Bau von Mitarbeiterquartieren. Sie sind heutzutage bereits ein Muss, um Mitarbeiter halten zu können.“ (PWK680/ES)

Fachverband Hotellerie

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,06 Millionen Betten. Mit über 41 Millionen Ankünften und knapp 141 Millionen Nächtigungen leistet die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

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