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Hotellerie-Egger: Beharrliche Interessenvertretung zahlt sich aus 

Mehrwertsteuersenkung von 13 auf 10 Prozent stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hotellerie

Mehrwertsteuersenkung Hotellerie
© wkö

„Dass sich beharrliche Interessenvertretung bezahlt macht, sieht man an der gestern im Ministerrat beschlossenen Mehrwertsteuersenkung auf Beherbergung“, freut sich Sigi Egger, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Bereits im Juli vergangenen Jahres forderte Egger von der Bundesregierung die Rücknahme der Mehrwertsteuer von 13 auf 10 Prozent. 

Wichtiger Schritt im internationalen Wettbewerb

„Dass diese Forderung nun endlich umgesetzt wird, ist ein wichtiger Schritt für die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hotellerie“, betont Egger und zeigt sich überzeugt: „Nur wenn die Rahmenbedingungen passen, können unsere Betriebe auch nachhaltig erfolgreich wirtschaften.“ Denn unsere unmittelbaren Nachbarn und damit direkten Mitbewerber haben geringere Mehrwertsteuersatz für Logis: Deutschland sieben Prozent, die Schweiz 3,8 Prozent. Durch die Senkung auf 10 Prozent ist Österreich nun zumindest wieder gleichauf mit Italien und Frankreich.

„Dass die Regierung nun kontinuierlich an der Umsetzung des Regierungsprogramms im Bereich Tourismus arbeiten will und auch die nächsten Schritte, nämlich die Verkürzung der Abschreibungsdauer oder höhere Freibeträge, bereits angekündigt hat, zeigt, dass die Regierung den Tourismus wieder ernst nimmt und die gesamte Branche endlich wieder die Wertschätzung erfährt, die sie verdient“, so Egger abschließend. 

Fachverband Hotellerie 

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,06 Millionen Betten. Mit über 41 Millionen Ankünften und knapp 141 Millionen Nächtigungen leistet die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. (PWK135/ES)

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