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Holzindustrie zum Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen

Kollektivvertragsabschluss für zwei Jahre; Abschluss berücksichtigt pandemiebedingte Herausforderungen; Gelungener Kompromiss zwischen Kaufkraftstärkung und Wettbewerbsfähigkeit 

WKÖ
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Die Kollektivvertragspartner der Holzindustrie haben sich am 10. Mai 2021 in der dritten Verhandlungsrunde auf einen Kollektivvertragsabschluss geeinigt. Renatus Capek, Kollektivvertrags-Verhandlungsleiter der Holzindustrie Österreichs, begrüßt das erzielte Verhandlungsergebnis: "Kollektivvertragsverhandlungen sind in der aktuellen wirtschaftlichen Situation eine besondere Herausforderung. Denn die COVID-Pandemie wirkt sich unterschiedlich auf die verschiedenen Branchen der Holzindustrie aus.“ Besonders für die schwer getroffene Skiindustrie ist eine um 2 Monate spätere monetäre Wirksamkeit wichtig. Dr. Capek sieht diesen Aspekt als "absolut notwendig und fair". 

Nach intensiven Verhandlungen ist es gelungen, ein für beide Seiten überzeugendes Gesamtpaket zu schnüren, das die Kaufkraft stärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wahrt. Renatus Capek betont: "Die Fähigkeit der Sozialpartner zum Kompromiss, gerade in Krisenzeiten, ist ein großer Vorteil des Standortes Österreich." 

Der Kollektivvertrag enthält die folgenden wesentlichen Eckpunkte:

  •  ab 1. Mai 2021 Erhöhung der Ist-Löhne sowie Ist-Gehälter um 2%, mindestens aber um Euro 42,- Sonderlösung für die Skiindustrie: Erhöhung wirksam erst ab 1. Juli 2021

  •  ab 1. Mai 2022 Erhöhung um 0,6% für kollektivvertragliche Mindestlöhne und Mindestgehälter bzw. um 0,5% für Ist-Löhne und Ist-Gehälter zuzüglich der prozentuellen Veränderung des VPI zum Vorjahr (Berechnungsbasis Durchschnitt März 2021 bis Februar 2022) – Laufzeit 12 Monate.

  • Gesamtlaufzeit 2 Jahre bis zum 30.04.2023

  • Der 31.12. gilt ab dem 1. Mai 2022 unter Fortzahlung des Entgelts als arbeitsfrei.

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