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Hörl zu NGO-Alpen-Kampagne: "Die echte Seele der Alpen sind die Menschen, die dort leben!“ 

Seilbahnchef Franz Hörl zeigt wenig Verständnis für die Kritik an Umweltministerin Köstinger - Ziel könne nicht sein, die Alpen völlig zu entvölkern

Berge
© WKÖ

Österreichs Seilbahnchef und Nationalratsabgeordneter Franz Hörl nimmt kritisch zur gestern von Alpenverein, WWF und Naturfreunden präsentierten Kampagne „Seele der Alpen“ Stellung. „Hier wird eine Ideologie transportiert, die in keinem Bezug zur Realität steht und zudem auf einer falschen Grundlage basiert. Denn die Alpen sind schon lange ein Kultur- und Lebensraum. Dementsprechend gestaltet sich auch das Leben in den Alpen“, betont Hörl, der zugleich Bundesministerin Elisabeth Köstinger unterstützt. „Wenn man wie diese drei NGOs den Plan verfolgt, die Alpen vollständig zu entvölkern und der Natur zurückzugeben, kann man als Umweltministerin nur schlecht dastehen. Denn dieses Ziel ist einerseits Utopie und andererseits ein Angriff auf die vielen Menschen, die in alpinen Räumen leben, arbeiten und Strukturen schaffen“, betont Hörl. 

Österreich gehe, so Hörl, in vielerlei Hinsicht den richtigen Weg. „Wenn Alpenverein, WWF und Naturfreunde die fehlenden Freiräume in den Alpen anprangern, dann sollen sie sich daran erinnern, dass allein in Tirol eine Fläche in der Größe Luxemburgs unter Schutz steht und somit unberührt ist“, erklärt der Seilbahnchef. Auch in Sachen Natura-2000-Gebiete steht Österreich im Vergleich zu seinen Nachbarländern an der Spitze. „Anstatt hier Hysterie in Form einer Kampagne zu verbreiten, sollten die NGOs seriöse Partner sein, die auch den Blick auf die Menschen beibehalten. Sie sollten ihre Subventionen konstruktiv nützen – eine kritische Haltung und das Einbringen von Umweltaspekten ist notwendig, darf aber nicht zur Arbeit gegen die Bevölkerung werden“, so Hörl. (PWK412/DFS)

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