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Höllinger bei WKÖ-Wirtschaftsparlament: WKO 4.0. als Start für deutliche Effizienzsteigerungen 

Strukturvereinfachung, 100 Mio. Euro Entlastung der Mitglieder und Ausbau des Serviceangebots als zentrale Punkte

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„Wir haben mit WKO 4.0. einen klaren Arbeitsauftrag an uns selber gestellt, nämlich die wichtigste gestaltende Kraft für die Wirtschaft und damit unverzichtbarer Dienstleister bei der Bewältigung der unternehmerischen Herausforderungen zu sein“, betonte heute, Donnerstag, Herwig Höllinger, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), in seiner Rede vor dem Wirtschaftsparlament. Eingebettet in das Zukunftsbild 2025 werde WKO 4.0. deutliche Effizienzsteigerung, Strukturvereinfachungen, einen Ausbau des Serviceangebots und insgesamt eine finanzielle Entlastung für die Mitglieder bringen. Die Prozesse der Produktentwicklung und der Leistungserbringung werden damit bestmöglich an den zukünftigen gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Erfordernissen ausgerichtet, so Höllinger.

Einheitliches Service - stark an Migliederbedürfnissen angepasst

Hauptansatzpunkt bei der Steigerung der Effizienz der Gesamtorganisation sei die Umsetzung des sogenannten „Leadorganisationsmodells“. Dadurch sollen künftig bestimmte Leistungen nicht mehr parallel von mehreren Wirtschaftskammern angeboten, sondern federführend von einer oder einigen wenigen Wirtschaftskammern für die Gesamtorganisation konzipiert und erbracht werden. Als Beispiele nannte der Generalsekretär insbesondere den Bereich der IT-Sicherheit und Datenschutz. Mit Hilfe eines gemeinsam erstellten Leistungskatalogs werde die Gesamtorganisation als kompetenter Ansprechpartner für die Mitglieder zu den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz positioniert und Maßnahmen wie Roadshows in den Landeshauptstädten, Cyber-Security Planspiele oder Webinare zum Thema Datenschutz forciert. Durch das „digitale Service“ werden, so Höllinger, „evidente Kostenvorteile und ein einheitliches Service realisiert, das sich noch stärker an den Bedürfnissen und Wünschen der Mitglieder ausrichtet“.

Eine weitere Zielsetzung des Projektes WKO 4.0 ist die Etablierung der WKO als Businessplattform. Dadurch sollen die Klein- und Kleinstbetriebe noch intensiver bei der Erreichung ihrer unternehmerischen Ziele unterstützt werden. Auch hier werden analoge und digitale Formate und Marktplätze vernetzt und damit für die Mitglieder zusätzliche Geschäftschancen geschaffen.

100 Mio. Euro an Einsparungen aus Maßnahmenbündel für Mitglieder

Was die massive finanzielle Entlastung der Mitglieder betrifft, könne durch ein Maßnahmenbündel aus drei Punkten ein Entlastungsvolumen von 52 Millionen Euro erreicht werden: „Investitionen werden von der Kammerumlage befreit, die Kammerumlage 1 wird gesenkt und degressiv gestaltet und auch die Kammerumlage 2 wird reduziert. Zusätzlich schaffen wir bei den Grundumlagen ein Senkungspotenzial von 48 Millionen Euro: durch eine Befreiung der Gründer von der Grundumlage für ein Jahr, indem die Rechtsformstaffelung in die Autonomie der Fachorganisationen gelegt und die Mehrfach-Grundumlagenpflicht innerhalb derselben Fachorganisation abgeschafft wird“, so Höllinger. Gleichzeitig werde die Novelle der Gewerbeordnung die Unternehmerinnen und Unternehmer Kosten sparen, da künftig weniger Gewerbeberechtigungen benötigt werden.

Außenwirtschaftsorganisation als internationale Netzwerkagentur

Im Hinblick auf weitere Leistungsangebote für die Mitglieder wird der Außenwirtschaftsorganisation eine noch bedeutendere Rolle zukommen und um „den wesentlichen Aspekt“ einer internationalen Netzwerkagentur - neben der bisherigen Rolle als Internationalisierungsagentur – erweitert. 25 der bereits bestehenden Außenhandelsstellen wird die Aufgabe übertragen, global verteiltes Innovationswissen aufzuspüren, branchenübergreifend neu zu kombinieren und den österreichischen Unternehmen zu vermitteln. Gleichzeitig wurden 14 mögliche neue Leistungsangebote der Außenwirtschaftsorganisation entwickelt, beispielsweise „Cross Market Infosessions“, wo mithilfe von Webinaren ein weltweiter Zugang zu Innovationsbriefings durch Experten zu bestimmten Themen erfolgt, oder maßgeschneiderte „Innovation Matchings“ bei ausgewählten Themen für österreichische Unternehmen.

Projekt „Bildung der Wirtschaft“ als Garant für qualifizierte Fachkräfte

„In einem der Stärkefelder der heimischen Wirtschaft, der Qualifikation der Fachkräfte, setzt die WKÖ mit dem Projekt ‚Bildung der Wirtschaft‘ auf ein neuartiges, auf zwei Säulen beruhendes Bildungssystem. Wesentliche Merkmale sind garantierte Bildungspfade sowie die vollkommene Durchlässigkeit des Bildungssystems, um insgesamt die Attraktivität und Bedeutung der Lehre weiter zu steigern“, so Höllinger. In Summe sollen an die 100 verschiedene Bildungspfade angeboten werden. 10.000 der 500.000 jährlichen Teilnehmer der Bildungsangebote der Wirtschaft (Lehrlinge, Meister, WIFI, FHs, Tourismusschulen etc.) sollen sich entlang dieser Bildungspfade entwickeln. Damit werde es u.a. möglich, dass etwa ein Mechatroniker nach dem Meister oder der Fachakademie Automatisierungstechnik den Bachelorstudiengang Automatisierungstechnik absolvieren kann.  

„Für die WKÖ bedeutet dieses Reformportfolio, was die Leistungserbringung und den Mitgliedernutzen betrifft, eine weitere Erhöhung der Schlagzahl. Wir wollen damit den künftigen Erwartungen unserer Mitglieder entsprechen und als Wirtschaftskammerorganisation zu deren unternehmerischem Erfolg beitragen. WKO 4.0. legt die Basis, dass die Wirtschaftskammerorganisation in Service und Leistungsangebot noch näher am Mitglied agiert - und das bei einer deutlichen Straffung der Kosten. Ich bin überzeugt, dass wir auf dem skizzierten Weg erfolgreich sein werden“, so der Generalsekretär abschließend. (PWK296/us)

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