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Hochhauser bei WKÖ-Wirtschaftsparlament: Wichtige interessenpolitische Erfolge zugunsten der Betriebe erreicht 

Höchststand bei Zufriedenheit der Kammermitglieder mit WKÖ - Abschied von Anna Maria Hochhauser als Generalsekretärin

WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser
© WKÖ

Eine positive Bilanz über die interessenpolitische Agenda 2018 und die unter der neuen Regierung erzielten Erfolge zugunsten der österreichischen Betriebe zog Anna Maria Hochhauser in ihrem letzten Bericht als Wirtschaftskammer-Generalsekretärin vor dem Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Es ist gelungen, dass nahezu 80 Prozent unserer Forderungen für den Standort Österreich im aktuellen Regierungsprogramm Berücksichtigung gefunden haben. Und eine Reihe von standortrelevanten Beschlüssen wurde bereits im Nationalrat gefasst.“

Hochhauser nannte hier konkret etwa das Doppelbudget 2018/19 und den Finanzrahmen bis 2022, wo bereits Vorsorge für eine Steuerreform ab 2020 getroffen wurde, das grüne Licht des Parlaments für die Ratifizierung des europäisch-kanadischen Handelsabkommens CETA, die Senkung der Umsatzsteuerlast von 13 auf 10 Prozent im Tourismus und die Weiterentwicklung des Vergaberechts durch die Erweiterung des Bestbieterprinzips. Die von der Wirtschaftskammer seit langem geforderte Arbeitszeitflexibilisierung steht nun ebenfalls im Parlament zum Beschluss an. Zudem wurde im ersten Halbjahr 2018 eine breit angelegte Deregulierungsoffensive mit dem Ziel eines umfassenden Bürokratieabbaus - Stichwort: Standortentwicklungsgesetz - und eines Vorschlages zur Kompetenzentflechtung zwischen Bund und Ländern auf den Weg gebracht. „Als ehemaliges Mitglied des Österreich-Konvents ist das eine besondere Freude“, so Hochhauser. 

„Sehr erfreulich aus Sicht der Wirtschaft“ sei zudem die gestern, Mittwoch, im Verfassungsausschuss beschlossene Novelle zum Verwaltungsstrafgesetz. Darin findet sich die von der WKÖ seit langem geforderte Verankerung des Grundsatzes „beraten statt strafen“ wieder. Zudem wird die Unschuldsvermutung im Verwaltungsstrafrecht gestärkt: Bei Strafen ab 50.000 Euro muss künftig die Behörde den Nachweis eines schuldhaften, strafbaren Verhaltens erbringen. „Alles in allem ein arbeitsintensives, in Summe positives erstes Halbjahr 2018 für uns als Interessenvertretung“, resümierte die WKÖ-Generalsekretärin.

Dynamische Entwicklung der österreichischen Wirtschaft

Hochhauser ging auch auf die enorm dynamische Entwicklung der österreichischen Wirtschaft während der Zeit ihrer 18-jährigen Tätigkeit für die Wirtschaftskammer ein. So stieg das BIP von damals 213 Milliarden im Jahr 2000 - und nach turbulenten Zeiten durch die Krise 2008/2009 - auf 369 Milliarden Euro im Jahr 2017 (+173 Prozent), ist die Zahl der Exporteure von 12.500 im Jahr 2000 auf 58.000 im 2017 gestiegen - „eine Steigerung von unglaublichen 364 Prozent“ - und gab es bei den rot-weiß-roten Waren- und Dienstleistungsexporten ein Plus von 214 Prozent, konkret von 92 Milliarden im Jahr 2000 auf 197 Milliarden 2017. Auf Rekordniveau ist mit 2,5 Millionen auch die Zahl der von den heimischen Betrieben beschäftigten Menschen. Positiv ist auch, dass die großen wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre dem Gründerwillen nichts anhaben konnten. Nach knapp 24.000 Gründungen im Jahr 2000 wurden 2016 und 2017 jeweils knapp 30.000 neue Unternehmen gezählt. „Besonders erfreulich ist: Der Frauenanteil ist mit 44,5 Prozent im Jahr 2017 ungebrochen hoch!“ 

Hohe Zufriedenheit der Wirtschaftskammer-Mitglieder

Anlass zur Freude sei last not least die hohe Zufriedenheit der Kammermitglieder mit der Wirtschaftskammer: Die Zustimmung ist auf dem höchsten Stand seit der ersten Messung im Jahr 2000. 

Abschließend dankte die WKÖ-Generalsekretärin für „18 spannende und herausfordernde Jahre“, die sie im Dienst der österreichischen Unternehmen in der Wirtschaftskammerorganisation verbringen durfte und die Wertschätzung und das Vertrauen, welche ihr dabei entgegengebracht wurden. Dem neuen Generalsekretäre-Team mit Karlheinz Kopf an der Spitze sowie den Stellvertretern Mariana Kühnel und Herwig Höllinger gratulierte sie zur Bestellung. Nach „Standing Ovations“ der Delegierten zum Wirtschaftsparlament dankte WKÖ-Präsident Harald Mahrer der scheidenden WKÖ-Generalsekretärin für ihr unermüdliches Engagement für die österreichische Wirtschaft. (PWK484/SR)

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