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Herz: Nicht politisches Kleingeld auf dem Rücken unseres guten Betreuungssystems wechseln 

Wiederholt falsch publiziertes Datenmaterial zu PersonenbetreuerInnen – 24-h-Betreuung sichert Betroffenen Leistungen angepasst an Bedürfnisse

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„Wer gegen die 24-Betreuung mobil macht, sollte bedenken, dass mit dem Modell der selbständigen PersonenbetreuerInnen ein gut funktionierendes Betreuungssystem willkürlich gefährdet wird. 24-h Betreuung bedeutet für die Betroffenen ein Modell der Wahlfreiheit angepasst an die persönlichen Bedürfnisse“, betont Andreas Herz, Obmann des Fachverbandes der Personenberatung und Personenbetreuung. 

Dass parallel zur Argumentation gegen die 24-h Betreuung mehrfach nicht korrektes Daten- und Zahlenmaterial über die Berufsgruppe der PersonenbetreuerInnen in diversen Medien veröffentlicht wurde, trage nicht zu einer Versachlichung der Diskussion bei. Aktuell sind nicht 70.000 Personen in der Personenbetreuung tätig, sondern aktuell üben 60.500 Personen aktiv dieses Gewerbe aus. Würde man die Zahlen diverser Experten zur Berechnung der Betroffenen heranziehen, könnte man leicht auf über 110% Betroffene kommen.

Höhere Förderung käme direkt den Familien zugute

Betrachtet man das korrekte Datenmaterial zb. aufgrund der Altersstruktur ergibt sich folgendes Bild: 70% der gesamten GewerbescheininhaberInnen sind über 45 Jahre alt sind, 52% über 50 Jahre alt. 6% zB. sind Männer. Gleichzeitig betont Herz in Hinblick auf eine in Diskussion befindliche Anpassung der Familienbeihilfe für EU-Ausländer, dass Ungarn bei den Personenbetreuern unterdurchschnittlich betroffen wäre, da nur 5,8 Prozent der Personenbetreuer aus Ungarn stammen. „Natürlich würde die Reduzierung auch unsere Berufsgruppe treffen, als zuständiger Fachverband sehen wir die Problematik aber nicht in der Familienbeihilfe sondern in der zu geringen Förderung der Personenbetreuung“, so Herz. Gespräche mit dem Sozialministerium seien hier bisher ergebnislos verlaufen. „Eine höhere und gerechtere Förderung jener Person welche zu Hause betreut werden, würde nicht nur unseren Mitgliedern indirekt zugutekommen, sondern auch die Familien entlasten. Die Aussage der Gewerkschaft Vida, Personenbetreuer nur mehr als Angestellte in Vereinen zuzulassen, wird ad hoc zu einem Einbruch bei den Pflegedienstleistungen führen, weil sich Pflege deutlich verteuern wird. Dies kann nicht Grundlage einer sachlichen Diskussion sein. Denn solche Aussagen gefährden unser gut funktionierendes Betreuungssystem“, so Herz abschließend. (PWK161/us)

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