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Herz: Gewerkschaft VIDA gefährdet 24-Stunden-Betreuung in Österreich 

Ein-Personen-Unternehmen sind tragende unternehmerische Säule unserer Wirtschaft - FV Personenberatung und Personenbetreuung Heimat für tausende Mitglieder

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„Ein-Personen-Unternehmer sind eine tragende Säule unsere Wirtschaft. Und gerade der Fachverband der Personenberatung und Personenbetreuung ist Heimat für seine tausenden Mitglieder, die etwa im Bereich der 24-Stunden-Betreuung tätig sind. Gewerkschaft und SPÖ ist die unternehmerische Tätigkeit in diesem Bereich offensichtlich ein derartiger Dorn im Auge, dass nicht davor zurückgeschreckt wird, EPU als Ziegelarbeiter zu titulieren und sie mit Lockangeboten zu Gewerkschaftsmitgliedern machen zu wollen“, betonte heute, Freitag, der Obmann des Fachverbandes der Personenberatung und Personenbetreuung, Herz: „Der Bereich der 24-Stunden-Betreuung funktioniert und ist erfolgreich, weil das Modell auf der einer unternehmerischen Säule beruht, weil Selbständige wertvolle Dienste an Betreuungsbedürftigen und damit an der Gesellschaft erbringen. Wenn die Gewerkschaft VIDA darauf abzielt, die vielen tausend 24-Stunden-Betreuerinnen in eine Unselbständigkeit zu überführen, dann wird die Rund um die Uhr-Betreuung von tausenden Pflegebedürftigen durch die VIDA massiv gefährdet, weil eine entsprechende Betreuung durch unselbständige Pflegekräfte aufgrund der vielfach höheren Kosten schlicht unleistbar wird. Diese Lockaktion der Gewerkschaft dient also nicht dazu, Selbständigen ein neues Service schmackhaft zu machen, sondern ein gut funktionierendes System zu beschädigen.“

Erst vor wenigen Monaten wurde das Sozialversicherungs-Zuordnungsgesetz beschlossen – im Übrigen Ergebnis sozialpartnerschaftlicher Verhandlungen – um Rechtssicherheit für selbständig Erwerbstätige zu schaffen, sodass bereits bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit geprüft werden kann, ob eine Pflichtversicherung nach dem ASVG oder nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) vorliegt, also ob jemand zurecht als Selbständiger eingestuft und gesehen wird. „Man hat das Gefühl, dass Verhandlungsergebnisse und klare Regelungen in Zeiten des Wahlkampfes von Seiten einzelner Gewerkschafter einfach über Bord geworfen werden. Sozialpartnerschaft schaut anders aus“, so Herz abschließend. (PWK772/us)

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