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Herz: 24h-Betreuung nicht in Misskredit bringen 

Irreführende Berichterstattung nach tragischem Autounfall in der Slowakei

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„Das Service der heimischen Vermittlungsagenturen, die in der 24h-Betreuung tätig sind, umfasst eine große Bandbreite, beispielsweise muttersprachliche Beratungen in Zusammenarbeit mit dem Fachverband oder sonstige Dienstleistungen, die helfen, die selbständigen BetreuerInnen bei ihrer Tätigkeit in Österreich zu unterstützen. Dass nun in einem ZIB2-Bericht ein Zusammenhang zwischen einem höchst tragischen und tödlichen Verkehrsunfall in der Slowakei und der Zusammenarbeit heimischer Vermittlungsagenturen mit Dienstleistern aus der Personentransportbranche hergestellt wird, schadet tatsächlich der 24h-Betreuung als gutem und verlässlichen System für die Betroffenen in Österreich. Das kann aber nicht das Ziel sein im Wissen, dass der Bedarf an Betreuung und Pflege der Menschen in den kommenden Jahren massiv ansteigen wird“, betonte heute, Mittwoch, der Obmann des Fachverbandes der Personenbetreuung, Andreas Herz. 

Um den selbständigen 24h-BetreuerInnen Wartezeiten bei Bus- und Bahnverbindungen auf ihren Heimfahrten zu verkürzen, nützen diese das Angebot von Personenbeförderungsunternehmen – vorwiegend aus ihren Heimatregionen -, wie sie für Fahrten nach Osteuropa üblich sind. Sollten hier beim Personentransport Lenk- und Ruhezeiten verletzt werden, ist dies natürlich zu ahnden und die Exekutive ist aufgefordert, hier die Kontrolle zu verschärfen.

Patienten würden wichtige Stütze verlieren

„Sicherheitsbedenken sind ernst zu nehmen, das System der 24h-Betreuung dadurch aber in Misskredit zu bringen, hilft niemandem: Denn Patienten und Betroffene verlieren eine wichtige Stütze, um den Alltag in der Personenbetreuung zu bewältigen, die 24h-BetreuerInnen verlieren ihre Tätigkeit. Im Beitrag der ZIB2 vom 17.10. wurde ein für die Bevölkerung irreführender Eindruck erweckt, den wir in dieser Form nicht nachvollziehen können. Denn der tragische Unfall hat kausal nichts mit der wertvollen Tätigkeit der BetreuerInnen in Österreich zu tun“, so Herz abschließend.  (PWK810/US)

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