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Heimische Urlauber stützen den Tourismus

Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, im APA-Interview: „Der Sommertourismus ist nun etwas in Schwung gekommen“

Sommertourismus
© WKÖ

Die Vorsaison in der heimischen Tourismuswirtschaft wurde durch die Corona-Pandemie ruiniert, aber seit Juli haben sich die Buchungen in der Ferienhotellerie gut entwickelt. Es zeigt sich, dass das Fehlen von Auslandsgästen großteils durch Urlauber aus Österreich ausgeglichen werden kann. „85 Prozent der Betriebe in der Ferienhotellerie sind derzeit geöffnet, die Stimmung unter den Unternehmen insgesamt sei nicht so schlecht“, betont Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in einem APA-Interview. 

Während des Lockdowns und der Grenzschließungen im Mai beklagten die Beherbergungsbetriebe einen Nächtigungsrückgang von rund 90 Prozent. Im Juni betrug das Minus immer noch fast 60 Prozent, ab Juli sei eine gewisse Normalisierung eingetreten. In der Stadthotellerie, der Nachtgastronomie, beim Kongresstourismus und im gesamten Veranstalterbereich sei leider in nächster Zeit noch keine Erholung in Sicht, so Seeber.

Robert Seeber, Obmann der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
© WKO Robert Seeber, Obmann der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Reduzierten Steuersatz um drei Monate verlängern

Der Bundesspartenobmann hält fest, dass die Bundesregierung in den vergangenen Monaten bereits „an vielen Schrauben gedreht“ habe, um die harten Folgen des Lockdowns für die Betriebe abzufedern. Fixkostenzuschuss, Stundungen, Mehrwertsteuersenkung und Kurzarbeit seien wichtige und richtige Maßnahmen gewesen. Aber da die Krise noch dauert, werde es weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Unternehmen geben müssen. Die Wirtschaftskammer wünscht sich, dass der von 10 auf 5 Prozent reduzierte Steuersatz auf Logis, Speisen und Getränke nicht wie derzeit geregelt am 31. Dezember ausläuft, sondern um drei Monate verlängert wird.

Robert Seeber appelliert an die Betriebe mehr Corona-Tests durchzuführen: „Seit Juli gibt es freiwillige, flächendeckende und kostenlose Testungen - dass es dieses Programm gibt, befürworte ich sehr. Je mehr getestet wird, umso besser. Es darf zu keinem weiteren Lockdown kommen, denn das wird die Wirtschaft nicht verkraften.“

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