th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Heimische Reisebüros stehen hoch im Kurs

Österreicher buchen ihre Urlaube unvermindert gerne in Reisebüros. Diese punkten vor allem mit Expertise und Service.

Urlaub
© WKÖ

Allen Unkenrufen und Online-Plattformen zum Trotz liegen die heimischen Reisebüros weiter im Trend. Das konnte Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der WKÖ am Donnerstag bekanntgeben. So hat etwa die Zahl der Reisebüros in Österreich in den vergangenen zehn Jahren entgegen internationaler Entwicklungen nicht ab-, sondern sogar um knapp 3 Prozent zugenommen, nämlich von 2.583 auf 2.658 (Stand 2018). In Österreich kommt damit ein Reisebüro auf 3.300 Einwohner. Zum Vergleich: In der Schweiz findet man ein Reisebüro auf 4.000 Einwohner, in Italien auf 5.000 Einwohner, in Deutschland auf 8.000 Einwohner und in Frankreich und Großbritannien findet sich mittlerweile nur mehr ein Reisebüro auf über 10.000 Einwohner.

Den Grund für den anhaltenden Boom sieht Kadanka vor allem im Mehrwert, den die Reisebüros den Kunden bieten. Durch zahlreiche unübersichtliche Regelungen zu Sitzplatzreservierungen, Handgepäck, Check-in-Gebühren warten auf die Reiselustigen viele versteckte Gebühren und Zusatzkosten. Im Internet rittern zahlreiche Plattformen um die Gunst der Kunden. Kommt es zu Problemen während der Reise, fühlen diese sich oft nicht verantwortlich für Kunden. "Wer im Reisebüro bucht, erspart sich diesen Ärger", erklärt Fachverbands-Obmann Kadanka.

Top informiert durch Experten

Vor allem bei längeren Reisen würden sich viele Kunden gerne die mühsamen und zeitaufwändigen Recherchen im Internet ersparen. "Im Reisebüro wird man stets top informiert, denn dort sitzen die Experten", erklärte Kadanka. Außerdem sind Reisebüros als Veranstalter von Pauschalreisen insolvenzabgesichert. Ein Punkt der angesichts von 70 Airlines, die in den vergangenen zehn Jahren alleine in Europa pleitegegangen sind, durchaus Gewicht hat.

Nicht zuletzt deswegen buchen die Österreicherinnen und Österreicher wohl mehr als die Hälfte ihrer längeren Reisen in Reisebüros. Hier zeigt sich: "Das Mittelmeer bleibt die Badewanne der Österreicher", wie Fachverbandsobmann Kadanka anhand einer aktuellen Umfrage über die im Reisebüro meistgebuchten Reiseziele zeigt. Starke Zuwächse gibt es bei Reisen in die Türkei oder nach Ägypten. Beliebtestes Fernreiseziel ist Thailand. 

Doch: Das allerbeliebteste Reiseland ist Österreich, jede dritte Reise bleibt im eigenen Land. Bei Kurz- oder Mittelstrecke führt Griechenland vor Spanien und der Türkei. Mit Auto oder Bahn verreisen die Österreicher gerne nach Italien, gefolgt von Kroatien und Deutschland. Auf der Fernstrecke führt Thailand vor den USA und Mauritius das Ranking an. (pmd)

Das könnte Sie auch interessieren

Vorsorgekassen

Die Betrieblichen Vorsorgekassen sind ein österreichisches Vorzeigemodell

Soziale Sicherheit dank Abfertigung für alle - 2019 bereits rund 5 Prozent Ertrag für 3,5 Millionen Berechtigte mehr

ÖBB Rail Tours Nightjet

Nachhaltiges Reisen: Start für Pilotprojekt „Im Nightjet zum Schnee“ in Tirol

Auf Initiative des Seilbahn-Fachverbandes kooperieren ÖBB und Tirol Werbung mit vier Skigebieten mehr